Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_308/2025 KI-generiert

Appellant fails to address timeliness of cost advance in appeal against non-admission of bankruptcy appeal.

Geschäftsnummer 5A_308/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appellant fails to address timeliness of cost advance in appeal against non-admission of bankruptcy appeal. The Federal Supreme Court dismissed an appeal from an individual challenging the cantonal court's refusal to hear her appeal against bankruptcy proceedings, where the cantonal decision was based on the appellant's failure to pay the required cost advance within the set extended deadline. The Court found the appeal formally insufficient because it was unsigned (though this defect was not strictly addressed) and substantively flawed because the appellant failed to address the cantonal court's specific reasoning for the non-admission—namely, the missed deadline for the cost advance—instead focusing on the merits of the underlying bankruptcy claim, which was outside the scope of permissible appeal against a decision of non-admission. Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal unreasoned and declined to hear it in a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant fails to address timeliness of cost advance in appeal against non-admission of bankruptcy appeal: The Federal Supreme Court dismissed an appeal from an individual challenging the cantonal court's refusal to hear her appeal against bankruptcy proceedings, where the cantonal decision was based on the appellant's failure to pay the required cost advance within the set extended deadline. The Court found the appeal formally insufficient because it was unsigned (though this defect was not strictly addressed) and substantively flawed because the appellant failed to address the cantonal court's specific reasoning for the non-admission—namely, the missed deadline for the cost advance—instead focusing on the merits of the underlying bankruptcy claim, which was outside the scope of permissible appeal against a decision of non-admission. Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal unreasoned and declined to hear it in a simplified procedure.

Schlagwörter

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Konkurs Konkursverfahren Kostenvorschuss Fristversäumnis nachträglicher Rechtsvorschlag Beschwerdelegitimation Rechtsverzögerung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide that no court fees shall be charged given the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_308/2025

Urteil vom 28. April 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Wilhelm Boner,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Konkurs,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 6. März 2025 (ZSU.2025.19).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 7. Januar 2025 eröffnete das Bezirksgericht Baden über A.________ (Beschwerdeführerin) mit Wirkung per 7. Januar 2025, 10 Uhr, den Konkurs und beauftragte das Konkursamt Aargau, Amtsstelle Baden, mit der Durchführung des Konkursverfahrens.

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 16. März 2025 nicht ein, nachdem die Beschwerdeführerin den einverlangten Kostenvorschuss nicht innert der gesetzten Nachfrist geleistet hatte.

Mit Eingabe vom 14. April 2025 (Postaufgabe 22. April 2025) wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht mit dem Anliegen, ihr Konkursverfahren sei aufzuheben und es sei ihr die Fortführung des Geschäftsbetriebes zu ermöglichen.

Erwägungen:

1. Gegen den angefochtenen Entscheid steht die Beschwerde in Zivilsachen zur Verfügung (

Art. 72 Abs. 2 lit. a,

Art. 74 Abs. 2 lit. d,

Art. 75 Abs. 1 und

Art. 90 BGG

).

2. Die Beschwerde ist entgegen den Anforderungen von

Art. 42 Abs. 1 BGG

nicht unterzeichnet. Eine auf

Art. 42 Abs. 5 BGG

gestützte Rückweisung zur Verbesserung des Mangels erübrigt sich aber insofern, als die Beschwerde ohnehin unbegründet bleibt (dazu E. 4) und deshalb nicht auf sie einzutreten ist (dazu E. 5).

3. Vorliegend ist zu beachten, dass das Obergericht auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin mangels fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten ist. Anfechtungsgegenstand kann deshalb grundsätzlich nur die Frage bilden, ob es zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat (

BGE 135 II 38

E. 1.2;

139 II 233

E. 3.2). Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (

Art. 42 Abs. 2 BGG

), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (

BGE 140 III 115

E. 2;

142 III 364

E. 2.4).

4. Die Beschwerdeführerin äussert sich mit keinem Wort zur verpassten Frist und den entsprechenden Nichteintretenserwägungen. Vielmehr macht sie Ausführungen zu den Hintergründen der in ihren Augen unberechtigten Konkursforderung; dies steht jedoch ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes (vgl. E. 3).

5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

).

6. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, mitgeteilt.

Lausanne, 28. April 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Möckli