Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_303/2007 KI-generiert

Divorce appeal for failure to pay cost advance barred by statutory deadline under federal court procedure.

Geschäftsnummer 5A_303/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II civil division) dismissed the husband's appeal in a divorce case, ruling that no action could be taken because the appellant failed to pay the required CHF 1,000 cost advance within the extended deadline, despite a final warning of dismissal in case of non-payment. The Court ordered the appeals court's decision of 27 March 2007 to remain in force and imposed a court fee of CHF 500 on the appellant, also noting that the appeal would have failed on its merits due to being hopeless. The dismissal was based on Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), applied through Article 108(1)(a) BGG, after the appellant further failed to provide proof of payment via postal or bank account debit, with costs allocated under Article 66(1) BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Divorce appeal for failure to pay cost advance barred by statutory deadline under federal court procedure: The Court ordered the appeals court's decision of 27 March 2007 to remain in force and imposed a court fee of CHF 500 on the appellant, also noting that the appeal would have failed on its merits due to being hopeless. The dismissal was based on Article 62(3) of the Federal Supreme Court Act (BGG), applied through Article 108(1)(a) BGG, after the appellant further failed to provide proof of payment via postal or bank account debit, with costs allocated under Article 66(1) BGG.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Zahlungsbefehl unentgeltliche Rechtspflege nachträglicher Rechtsvorschlag ehelicher Härtefall Ertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. 3 BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible because the cost advance was not paid within the extended deadline, despite the threat of dismissal.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Procedural rule applied in the dispositive to dismiss the appeal by simplified procedure for inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the court fee of CHF 500 on the appellant as the losing party.

Art. 44 Abs. 2 BGG

Applied in the dispositive to determine that the prior decision was deemed served on 4 July 2007 due to non-collection at the post office, triggering the deadline.

Art. 48 Abs. 4 BGG

Applied in the dispositive to specify the permissible methods for paying the cost advance, which the appellant failed to follow.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_303/2007/bnm

Urteil vom 20. August 2007

Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________ (Ehemann),

Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ (Ehefrau),

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Fürsprecherin Susanne Meier Walter,

Gegenstand

Ehescheidung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 27. März 2007 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 1. Zivilkammer).

Der Präsident hat nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 27. März 2007 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 19. Juni 2007 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 14. Juni 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der (zufolge Nichtabholens bei der Post: Art. 44 Abs. 2 BGG ) als am 4. Juli 2007 erfolgt geltenden Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der Verfügung vom 19. Juni 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. August 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: