Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_301/2013 KI-generiert

Appeal Against Interim Procedural Decision Dismissed for Lack of Requisite Grounds

Geschäftsnummer 5A_301/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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This case involves a complaint filed regarding a decision made by a supervisory authority concerning debt collection. The complainant challenged an order related to a foreclosure action initiated by a collection office. The supervisory authority rejected the complainant's submissions, leading to an appeal made under the relevant procedural laws. The key issues revolved around whether the appeal constituted a challenge against an interim decision that could lead to irreparable legal disadvantages, and whether the complainant met the necessary legal requirements for their appeal to be considered valid. Ultimately, the court determined that the appeal could not be accepted due to insufficient justification of potential harm and failed to meet the procedural standards.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Interim Procedural Decision Dismissed for Lack of Requisite Grounds: The complainant challenged an order related to a foreclosure action initiated by a collection office. The supervisory authority rejected the complainant's submissions, leading to an appeal made under the relevant procedural laws. The key issues revolved around whether the appeal constituted a challenge against an interim decision that could lead to irreparable legal disadvantages, and whether the complainant met the necessary legal requirements for their appeal to be considered valid. Ultimately, the court determined that the appeal could not be accepted due to insufficient justification of potential harm and failed to meet the procedural standards.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Prozessvoraussetzung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids formelle Verfahrenseinstellung Einrede der Verfassungswidrigkeit verwaltungsrechtlicher Widerruf

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not entertained based on this provision concerning inadmissibility of appeals against interlocutory decisions.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was rejected based on this provision due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing appellant was ordered to pay the court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_301/2013

Urteil vom 24. April 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,

Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand

Pfändung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 5. April 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden (Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 5. April 2013 des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) in einem Beschwerdeverfahren betreffend eine Verfügung des Betreibungsamtes Z.________ eine Eingabe des Beschwerdeführers zufolge Abschlusses des Schriftenwechsels aus dem Recht gewiesen hat,

in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass sich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet,

dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch die angefochtene prozessleitende Verfügung ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,

dass dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. April 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann