Guardianship Appeal Dismissed for Lack of Justification and Failure to Post Security
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, A.________, who was subject to a guardianship order by the Child and Adult Protection Authority (KESB) Uri, which established a representative guardianship for the administration of their income and assets on October 29, 2021. When A.________ failed to pay the required court advance fees and did not request legal aid, the Cantonal Court of Uri dismissed the appeal on March 8, 2022. A.________ then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 19, 2022, challenging the dismissal decision. However, the complaint was deemed inadequately reasoned as it mainly consisted of general accusations against the judicial system, such as allegations of arbitrariness and abuse of power, and lacked substantive legal arguments.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Guardianship Appeal Dismissed for Lack of Justification and Failure to Post Security: When A.________ failed to pay the required court advance fees and did not request legal aid, the Cantonal Court of Uri dismissed the appeal on March 8, 2022. A.________ then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 19, 2022, challenging the dismissal decision. However, the complaint was deemed inadequately reasoned as it mainly consisted of general accusations against the judicial system, such as allegations of arbitrariness and abuse of power, and lacked substantive legal arguments.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because it was not sufficiently founded, leading to a decision by the President in the simplified procedure.
The court decided to waive the collection of court costs in view of the specific circumstances.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_288/2022
Urteil vom 21. April 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Uri, Klausenstrasse 4, 6460 Altdorf.
Gegenstand
Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft,
Beschwerde gegen den Abschreibungsbeschluss des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 8. März 2022 (OG V 21 56).
Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 29. Oktober 2021 errichtete die KESB Uri für A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung.
Nachdem A.________ im Beschwerdeverfahren den einverlangten Gerichtskostenvorschuss nicht bezahlt und auch kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hatte, schrieb das Obergericht des Kantons Uri die Beschwerde mit Beschluss vom 8. März 2022 vom Protokoll ab.
Gegen diesen Beschluss wendet sich A.________ am 19. April 2022 an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2. Die Beschwerde enthält keinerlei Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides, sondern einzig allgemeine Polemik (Vorwurf der Willkür, des Machtmissbrauchs, des Terrors und mantramässiger Lügen; das Einverlangen eines Kostenvorschusses sei sinnlos, pervers und stelle Folter dar; das Gericht habe keinen Kostenvorschuss nötig; man wolle ihn durch Rentenklau verhungern lassen; die Schweiz ermorde weltweit Millionen von Menschen mit Tabakrauch etc.).
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Uri und dem Obergericht des Kantons Uri mitgeteilt.
Lausanne, 21. April 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli