Appeal against Refusal to Review Procedural Order in Debt Enforcement Matter Lacks Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal against Refusal to Review Procedural Order in Debt Enforcement Matter Lacks Justification The summary of the Swiss Federal Supreme Court decision 5A\_276/2024 is as follows: The Federal Supreme Court dismissed a claim concerning an interim decision by a higher cantonal supervisory authority in debt enforcement and bankruptcy matters, which had refused to consider a complaint against a lower court's procedural order. The procedural order by the lower court required the appellant to submit a legible copy of his complaint and additional documents within ten days regarding an entry in the debt enforcement register. The Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because interim decisions are only challengeable if they cause irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG), and the appellant failed to demonstrate such harm, notably by not arguing that he couldn't simply provide a readable complaint to the lower court. Furthermore, the appeal lacked sufficient justification (Art. 42 para. 2 BGG) as it failed to address the reasoning of the higher cantonal authority or to explain why his initial complaint should have been considered, instead focusing on unrelated issues with the debt enforcement office.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal against Refusal to Review Procedural Order in Debt Enforcement Matter Lacks Justification: The procedural order by the lower court required the appellant to submit a legible copy of his complaint and additional documents within ten days regarding an entry in the debt enforcement register. The Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because interim decisions are only challengeable if they cause irreparable harm (Art. 93 para. 1 lit. a BGG), and the appellant failed to demonstrate such harm, notably by not arguing that he couldn't simply provide a readable complaint to the lower court. Furthermore, the appeal lacked sufficient justification (Art. 42 para. 2 BGG) as it failed to address the reasoning of the higher cantonal authority or to explain why his initial complaint should have been considered, instead focusing on unrelated issues with the debt enforcement office.
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KI-generiertThe President did not enter into the appeal because it was obviously inadmissible and lacking sufficient grounds, as per this provision.
This provision was applied by the decision not to raise court costs in this exceptional case.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_276/2024
Urteil vom 3. Mai 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Betreibungsamt Zürich 9,
Hohlstrasse 550, Postfach 1351, 8048 Zürich,
Bezirksgericht Zürich, 1. Abteilung als untere kantonale Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter, Badenerstrasse 90, Postfach, 8036 Zürich.
Gegenstand
prozessleitende Verfügung (Rückweisung Betreibungsbegehren usw.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 9. April 2024 (PS240062-O/U).
Erwägungen:
1. Am 18. März 2024 (Poststempel) erhob der Beschwerdeführer Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich betreffend den Tagebucheintrag xxx des Betreibungsamtes Zürich 9. Mit Zirkulationsbeschluss vom 20. März 2024 zog das Bezirksgericht die Akten eines anderen Beschwerdeverfahrens bei, setzte dem Beschwerdeführer eine Nachfrist von zehn Tagen an, um ein gut leserliches Exemplar seiner Beschwerde sowie diverse Unterlagen einzureichen, und delegierte die Leitung des Verfahrens an Ersatzrichter Bannwart.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 3. April 2024 (Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 9. April 2024 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 29. April 2024 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Der angefochtene Beschluss ist ein Zwischenentscheid gemäss
Art. 93 BGG
. Zwischenentscheide nach
Art. 93 BGG
sind nur eingeschränkt anfechtbar. Vorliegend ist erforderlich, dass der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (
Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG
). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass diese Voraussetzung erfüllt ist, soweit ihr Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (
BGE 141 III 80
E. 1.2 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer legt weder dar noch ist ersichtlich, inwiefern ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen könnte. Insbesondere macht er nicht geltend, dass es ihm nicht möglich wäre, dem Bezirksgericht eine leserliche Beschwerde einzureichen. Im Übrigen fehlt es auch an einer Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts und damit an einer genügenden Begründung der Beschwerde (
Art. 42 Abs. 2 BGG
). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb das Obergericht auf seine Beschwerde hätte eintreten müssen. Stattdessen beschwert er sich darüber, dass das Betreibungsamt seinem Betreibungsbegehren nicht nachkomme.
Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG
).
3. Es rechtfertigt sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Der Beschwerdeführer wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht ihm künftig im Falle unbegründeter oder unzulässiger Beschwerden Gerichtskosten auferlegen könnte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg