Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_273/2008 KI-generiert

Federal Tribunal Dismissal for Unpaid Cost Advance in Divorce Appeal

Geschäftsnummer 5A_273/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint related to the modification of a divorce decree concerning the provision of legal aid. The appellant, having previously had a request for legal aid dismissed, was required to pay a court fee of 2,000 CHF within a non-extendable deadline. Despite being given the opportunity to provide payment confirmations, the appellant failed to comply with the payment requirement. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint and imposed court costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Tribunal Dismissal for Unpaid Cost Advance in Divorce Appeal: The appellant, having previously had a request for legal aid dismissed, was required to pay a court fee of 2,000 CHF within a non-extendable deadline. Despite being given the opportunity to provide payment confirmations, the appellant failed to comply with the payment requirement. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint and imposed court costs on the appellant.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege Scheidungsverfahren Verzugskosten Kinderalimentenrückstände Arbitrage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not adjudicated based on the procedural rule for failure to pay the required security deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited in conjunction with Art. 108 BGG as the basis for the decision regarding non-entry due to failure to pay the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive as the legal basis for imposing court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_273/2008/bnm

Urteil vom 2. Juli 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Solothurn (Präsidentin der Zivilkammer), Amthaus I, Postfach 157, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege (Abänderung des Scheidungsurteils).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 19. März 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 19. März 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 30. April 2008 abweisender) Verfügung vom 5. Juni 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Verfügung vom 30. April 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 13. Juni 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann