Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_266/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Review of Coercive Placement Appeal Due to Procedural Errors

Geschäftsnummer 5A_266/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual who was placed under emergency protective custody in a clinic due to diagnoses of paranoid schizophrenia and alcohol dependence. Following the clinic's application for an extension of this custody, the relevant child and adult protection authority ordered the continuation of the measure. The individual subsequently appealed the decision at the cantonal administrative court, which upheld the authority's order. The individual then filed a complaint with the Federal Tribunal against this ruling, challenging the grounds for their continued custody and expressing grievances regarding personal circumstances, rather than addressing the judicial reasoning behind the custody decision. The Federal Tribunal ultimately deemed the complaint insufficiently substantiated to warrant further consideration.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 90 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Review of Coercive Placement Appeal Due to Procedural Errors: Following the clinic's application for an extension of this custody, the relevant child and adult protection authority ordered the continuation of the measure. The individual subsequently appealed the decision at the cantonal administrative court, which upheld the authority's order. The individual then filed a complaint with the Federal Tribunal against this ruling, challenging the grounds for their continued custody and expressing grievances regarding personal circumstances, rather than addressing the judicial reasoning behind the custody decision. The Federal Tribunal ultimately deemed the complaint insufficiently substantiated to warrant further consideration.

Schlagwörter

KI-generiert
Fürsorgerische Unterbringung Prozessvoraussetzung Kindesunterbringung materieller Fehler Kindeswohlgefährdung Parteianhörung Überprüfung der Beistandschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible based on the simplified procedure applicable when the appeal is manifestly insufficiently reasoned.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the levying of court costs under the specific circumstances of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_266/2018

Urteil vom 23. März 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Thal-Gäu/ Dorneck-Thierstein.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 14. März 2018 (VWBES.2018.76).

Sachverhalt:

A.________ wurde am 21. Februar 2018 durch Dr. med. B.________ notfallmässig in der Klinik U.________ fürsorgerisch untergebracht.

Gleichentags beantragte die Klinik die Verlängerung der Unterbringung wegen paranoider Schizophrenie und Alkoholabhängigkeitssyndrom, worauf die KESB Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein mit Entscheid vom 23. Februar 2018 die fürsorgerische Unterbringung anordnete.

Mit Urteil vom 14. März 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die hiergegen erhobene Beschwerde ab.

Gegen dieses Urteil hat A.________ am 18. März 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend fürsorgerische Unterbringung; die Beschwerde in Zivilsachen steht offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ).

2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren im Zusammenhang mit der fürsorgerischen Unterbringung (sinngemäss scheint die Beschwerdeführerin den Ersatz ihrer verlorenen Identitätskarte sowie eine Wohnung zu verlangen) noch eine ansatzweise Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid, welcher sich unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich zum Schwächezustand (paranoide Schizophrenie sowie Alkohol- und Benzodiazepinabhängigkeitssyndrom), zur fehlenden Krankheitseinsicht sowie zum selbst- und drittgefährdenden Verhalten, zur Erforderlichkeit der Unterbringung und zur Eignung der Klinik ausführlich äussert, sondern lediglich Ausführungen zur familiären Situation.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Thal-Gäu/ Dorneck-Thierstein und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli