Closure of Appeal Due to Discharge Bars Admissibility of Compensation Claim for Detention
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was involuntarily admitted to a clinic on March 16, 2022, through a medical order. The person challenged this involuntary placement at the Higher Court of the Canton of Bern, but the court deemed the matter moot following the individual's discharge from the clinic on April 7, 2022. Subsequently, on April 11, 2022, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal seeking compensation of 50 million Swiss francs for alleged unlawful detention, threats, and violence experienced during the clinic stay.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 454 Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Closure of Appeal Due to Discharge Bars Admissibility of Compensation Claim for Detention: The person challenged this involuntary placement at the Higher Court of the Canton of Bern, but the court deemed the matter moot following the individual's discharge from the clinic on April 7, 2022. Subsequently, on April 11, 2022, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal seeking compensation of 50 million Swiss francs for alleged unlawful detention, threats, and violence experienced during the clinic stay.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the matter became moot (no longer giving rise to a substantive decision, thus falling under the simplified procedure's scope for non-admissibility).
The court decided to waive the collection of court fees based on the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_265/2022
Urteil vom 13. April 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Dr. med. B.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 7. April 2022 (KES 22 224 FES).
Sachverhalt:
Mit ärztlicher Einweisung vom 16. März 2022 wurde der rubrizierte Beschwerdeführer fürsorgerisch untergebracht. Hiergegen erhob er beim Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde. Zufolge Entlassung aus der Klinik schrieb das Obergericht das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 7. April 2022 als gegenstandslos ab.
Mit Eingabe vom 11. April 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und verlangt eine Entschädigung von Fr. 50 Mio. wegen Freiheitsberaubung, Gewaltandrohung und Gewaltausübung.
Erwägungen:
1. Anfechtungsgegenstand bildet eine Abschreibungsverfügung zufolge Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung. Eine Entschädigung für den Klinikaufenthalt war nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung. Allfälliger Schadenersatz wäre im Rahmen einer Verantwortlichkeitsklage nach Art. 454 Abs. 1 ZGB geltend zu machen.
2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem einweisenden Arzt und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.
Lausanne, 13. April 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli