Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_260/2017 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Bankruptcy Appeals for Non-Payment of Court Costs

Geschäftsnummer 5A_260/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a collective challenge by a corporation and its liquidating counterpart against three decisions made by the Zurich High Court concerning precautionary measures in the bankruptcy process of the liquidating company. The parties filed their appeals in April 2017, contending the rulings, which had been made on March 14, 2017. Subsequently, the Federal Court opened three distinct proceedings to address these appeals but denied them any suspensive effect. The appellants were ordered to pay security fees within specified deadlines, which they failed to do, leading to the court's decision to dismiss their appeals on procedural grounds. The procedure included a request for the unification of appeals to reduce costs, which was also rejected. As a result, the court imposed costs on the appellants.

Legislator-Regeste

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Art. 71 BGG, Art. 24 Abs. 3 BZP, Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Bankruptcy Appeals for Non-Payment of Court Costs: The parties filed their appeals in April 2017, contending the rulings, which had been made on March 14, 2017. Subsequently, the Federal Court opened three distinct proceedings to address these appeals but denied them any suspensive effect. The appellants were ordered to pay security fees within specified deadlines, which they failed to do, leading to the court's decision to dismiss their appeals on procedural grounds. The procedure included a request for the unification of appeals to reduce costs, which was also rejected. As a result, the court imposed costs on the appellants.

Schlagwörter

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Sicherungsmassnahmen (Konkursverfahren) Konkursverfahren Verzugskosten Vollstreckungskosten Sicherheitsleistung Leitverfahren nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

This provision was used to rule on the non-admission of the appeals in the simplified procedure due to failure to pay advance costs.

Art. 62 Abs. 3 BGG

This provision justifies the threat of non-admission (which was subsequently applied) due to failure to pay the required cost advances by the set deadline.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG

These provisions were cited for ordering the appellants to bear the judicial costs jointly and severally.

Art. 71 BGG

Cited in connection with Art. 24 Abs. 3 BZP in the reasoning section regarding the joining of cases, but not explicitly in the dispositive orders (point 1 only mentions the joining, not the authority for it, although the context implies the procedural power).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_260/2017, 5A_261/2017, 5A_262/2017

Urteil vom 17. Juli 2017

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________ AG,

2. Aktiengesellschaft C.________ in Liquidation,

3. E.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Konkursamt Wald,

Bezirksgericht Hinwil.

Gegenstand

Sicherungsmassnahmen (Konkursverfahren),

Beschwerde gegen drei Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 14. März 2017 (PS170057-O/U, PS170058-O/U

und PS170059-O/U).

Erwägungen:

1. Mit einer einheitlichen Eingabe vom 3. April 2017 haben die A.________ AG, die Aktiengesellschaft C.________ in Liquidation, beide vertreten durch E.________, sowie E.________ persönlich unter anderem drei Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Zürich vom 14. März 2017 (PS170057-O/U, PS170058-O/U und PS170059-O/U) angefochten. Die drei Beschlüsse betreffen Sicherungsmassnahmen im Konkurs der Aktiengesellschaft C.________ in Liquidation. Das Bundesgericht hat entsprechend der Anzahl angefochtener Beschlüsse drei Verfahren eröffnet (5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017). Diese drei Verfahren können nunmehr vereinigt werden ( Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 Abs. 3 BZP e contrario). Aufgrund der Eingabe vom 3. April 2017 sind ausserdem die Verfahren 5A_263/2017 und 5A_264/2017 eröffnet worden, die separat zu führen sind und teilweise andere Parteien betreffen.

Das Bundesgericht hat den Beschwerden mit Verfügungen vom 5. April 2017 keine aufschiebende Wirkung zuerkannt und die A.________ AG und die Aktiengesellschaft C.________ in Liquidation in den Verfahren 5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017 zur Bezahlung von Kostenvorschüssen von Fr. 2'000.-- aufgefordert ( Art. 62 BGG ). Mit Verfügungen vom 8. Mai 2017 ist den genannten Gesellschaften eine Nachfrist zur Leistung der Vorschüsse bis 29. Mai 2017 angesetzt worden (unter Androhung des Nichteintretens bei nicht innert der Nachfrist erfolgten Zahlung; Art. 62 Abs. 3 BGG ). Zugleich ist den genannten Gesellschaften in Beantwortung einer Eingabe vom 5. Mai 2017 erläutert worden, dass der Betrag von Fr. 2'000.-- einmal im Verfahren 5A_260/2017, einmal im Verfahren 5A_261/2017 und einmal im Verfahren 5A_262/2017 geschuldet ist.

Mit Eingabe vom 29. Mai 2017 haben die beschwerdeführenden Parteien der Verfahren 5A_260/2017 bis 5A_264/2017 um Vereinigung dieser Verfahren ersucht, dies in der offensichtlichen Absicht, den Totalbetrag der verlangten Kostenvorschüsse zu senken. Das Bundesgericht hat dieses Gesuch mit Verfügung vom 30. Mai 2017 zurzeit abgewiesen.

Die A.________ AG und die Aktiengesellschaft C.________ in Liquidation haben die verlangten Kostenvorschüsse in den Verfahren 5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017 nicht binnen Nachfrist geleistet.

Obschon E.________ in den Verfahren 5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017 persönlich als Beschwerdeführer auftritt, sind ihm versehentlich keine persönlichen Kostenvorschussverfügungen zuge-stellt worden. Deshalb ist ihm mit Verfügungen vom 15. Juni 2017 eine Nachfrist bis 29. Juni 2017 angesetzt worden, um in diesen Verfahren die Kostenvorschüsse selber zu bezahlen (unter Androhung des Nichteintretens bei nicht innert der Nachfrist erfolgten Zahlung; Art. 62 Abs. 3 BGG ).

Auch binnen dieser Nachfrist sind die verlangten Kostenvorschüsse nicht bezahlt worden.

Androhungsgemäss ist demnach gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung auf die Beschwerden in den Verfahren 5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017 nicht einzutreten.

2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdeführer die Gerichtskosten unter solidarischer Haftung ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG ). Die Kosten werden auf Fr. 1'000.-- pro Verfahren, d.h. auf gesamthaft Fr. 3'000.--, festgesetzt.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Die Verfahren 5A_260/2017, 5A_261/2017 und 5A_262/2017 werden vereinigt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 3'000.-- (Fr. 1'000.-- je Verfahren) werden den Beschwerdeführern auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juli 2017

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg