Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_260/2008 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance

Geschäftsnummer 5A_260/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted by two individuals against a decision made by the Civil Chamber of the Court of Solothurn concerning the issue of legal aid. The individuals were instructed to pay a cost advance within a specified deadline as part of their appeal process but failed to comply with the payment requirements. Consequently, they were informed that their appeal could not proceed due to this non-compliance. As a result, they were also made liable for court costs in the case.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 5 BGG; Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance: The individuals were instructed to pay a cost advance within a specified deadline as part of their appeal process but failed to comply with the payment requirements. Consequently, they were informed that their appeal could not proceed due to this non-compliance. As a result, they were also made liable for court costs in the case.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss unentgeltliche Rechtspflege Vorschuss Verzugskosten formelle Verfahrenseinstellung nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited as the procedural basis for the decision not to enter the appeal (simplified procedure).

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for not entering the appeal due to failure to pay the cost advance after being granted an extension.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning leading to the order imposing court costs on the appellants.

Art. 66 Abs. 5 BGG

Cited in the reasoning leading to the order imposing court costs on the appellants.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_260/2008/bnm

Urteil vom 11. Juni 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________ und Y.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Solothurn (Zivilkammer),

Amthaus I, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 4. April 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 4. April 2008 des Obergerichts des Kantons Solothurn,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 19. Mai 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden sind, den (ihnen mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 28. April 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 20. Mai 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihnen obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig werden ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Juni 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann