Claimant V. Procedural Order on Personality Violation Claims
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a series of submissions in November 2023 requesting the elimination of all past, present, and future personal rights violations involving several individuals. In response, the Civil Court of Basel-Stadt issued a procedural order on November 15, 2023, which temporarily filed the submissions and forwarded them to the Guardianship Authority (KESB) for potential further action. The court also requested information on any existing guardianship or the necessity of support for the complainant in a civil procedure. A deadline was set for December 7, 2023, for the complainant to provide substantiated legal requests if a civil procedure was initiated. The appellant court of Basel-Stadt decided on December 13, 2023, not to proceed with the complaint and related request for provisional measures. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal in January 2024.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant V. Procedural Order on Personality Violation Claims: In response, the Civil Court of Basel-Stadt issued a procedural order on November 15, 2023, which temporarily filed the submissions and forwarded them to the Guardianship Authority (KESB) for potential further action. The court also requested information on any existing guardianship or the necessity of support for the complainant in a civil procedure. A deadline was set for December 7, 2023, for the complainant to provide substantiated legal requests if a civil procedure was initiated. The appellant court of Basel-Stadt decided on December 13, 2023, not to proceed with the complaint and related request for provisional measures. Subsequently, the complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal in January 2024.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter into the merits of the appeal (Nichteintretensentscheid) under the simplified procedure.
Used to waive the collection of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_26/2024
Urteil vom 18. Januar 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt, Bäumleingasse 5, 4051 Basel.
Gegenstand
Prozessleitende Verfügung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 13. Dezember 2023 (BEZ.2023.84).
Sachverhalt:
Nachdem die Beschwerdeführerin am 10., 13. und 14. November 2023 Eingaben gemacht hatte, mit welchen sie um Beseitigung aller begangenen, bestehenden und künftigen Persönlichkeitsverletzungen aller aufgelisteten Personen ersuchte, erliess das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt am 15. November 2023 eine prozessleitende Verfügung, mit welcher es die Eingaben vorläufig zu den Akten nahm, sie der KESB zur allfälligen weiteren Bearbeitung zustellte und diese bat, umgehend eine allfällige Beistandschaft mitzuteilen und/oder dringend zu prüfen, ob eine Unterstützung der Beschwerdeführerin für ein zivilrechtliches Verfahren erforderlich ist; sodann setzte es der Beschwerdeführerin für den Fall, dass ein zivilrechtliches Verfahren eröffnet werden sollte, eine Frist bis 7. Dezember 2023, um konkrete Rechtsbegehren zu stellen und diese zu begründen.
Auf die hiergegen erhobene Beschwerde und das mit dieser verbundene Gesuch um vorsorgliche Massnahmen trat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 13. Dezember 2023 nicht ein.
Mit Eingabe vom 14. Januar 2024 (Postaufgabe: 15. Januar 2024) wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Bei der erstinstanzlichen Verfügung ging es um eine prozessleitende Verfügung und beim appellationsgerichtlichen Entscheid entsprechend um einen Zwischenentscheid, der nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann, wobei diese in der Beschwerde darzutun sind ( BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2). Ferner ist zu beachten, dass das Appellationsgericht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist und deshalb inhaltlich nur die Frage thematisiert werden kann, ob es zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2).
2. Die Beschwerdeführerin bezieht sich in keiner Weise auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides, sondern äussert sich in weitschweifiger Weise zu allerlei angeblichen Persönlichkeitsverletzungen und Lügen durch Behörden und Institute (primär KESB, Polizei, Psychiatrische Universitätsklinik) sowie durch Gerichte und dass sie absolut gesund und keinem Wahn verfallen sei etc. Eine sachgerichtete Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid erfolgt wie gesagt nicht und noch weniger äussert sich die Beschwerdeführerin zu den Anfechtungsvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG .
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mitgeteilt.
Lausanne, 18. Januar 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli