Federal Tribunal Dismisses Appeal on Compulsory Placement Due to Procedural Defects and Lack of Current Legal Interest
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against the decision of a district doctor who had ordered the coercive deprivation of liberty of the complainant. The complainant subsequently filed a challenge in the Administrative Court of a specific canton, which did not proceed with the case since the complainant had already signed a voluntary consent form at the time of appeal. The matter was escalated to the Swiss Federal Tribunal, which scrutinized the appeal but found that it did not meet the necessary legal requirements for consideration, primarily because the complainant failed to engage with the reasoning of the lower court's decision and no current legal interest existed in pursuing the matter further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 99 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 8 ZGB, Art. 99 Abs. 1 BV; Federal Tribunal Dismisses Appeal on Compulsory Placement Due to Procedural Defects and Lack of Current Legal Interest: The complainant subsequently filed a challenge in the Administrative Court of a specific canton, which did not proceed with the case since the complainant had already signed a voluntary consent form at the time of appeal. The matter was escalated to the Swiss Federal Tribunal, which scrutinized the appeal but found that it did not meet the necessary legal requirements for consideration, primarily because the complainant failed to engage with the reasoning of the lower court's decision and no current legal interest existed in pursuing the matter further.
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KI-generiertUsed to refuse to enter a decision on the appeal under the simplified procedure because the appeal did not meet the formal requirements.
Used in the dispositive to rule that no court costs shall be levied.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_258/2008/bnm
Urteil vom 25. April 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bezirksarzt A.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer, vom 15. April 2008.
Nach Einsicht
in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. April 2008, das auf eine Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksarztes A.________ vom 8. April 2008, mit welcher der Beschwerdeführerin fürsorgerisch die Freiheit entzogen wurde, nicht eintrat, weil die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung den sog. Freiwilligenschein bereits unterzeichnet hatte,
in die Beschwerde gegen das obergerichtliche Urteil,
in Erwägung,
dass die Beschwerde einen Antrag zu enthalten hat, wobei neue Begehren unzulässig sind ( Art. 99 Abs. 2 BGG ),
dass die Beschwerde sodann zu begründen ist, d.h. in gedrängter Form durch Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern dieser Bundesrecht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),
dass Verfassungsverletzungen nur geprüft werden, wenn sie gerügt und gehörig begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 IV 287 1.4).
dass, wenn eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet wird, in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, inwiefern diese Feststellung willkürlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB ) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255),
dass in der Beschwerde keine neuen Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden dürfen, es sei denn, erst der Entscheid der Vorinstanz habe dazu Anlass gegeben ( Art. 99 Abs. 1 BV ),
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin den vorgenannten Anforderungen nicht entspricht, da sie sich überhaupt nicht mit den Erwägungen des obergerichtlichen Entscheides auseinandersetzt, dass an der Behandlung der Beschwerde kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr besteht, sondern einfach eine Überprüfung der Angelegenheit durch das Bundesgericht verlangt,
dass somit im vereinfachten Verfahren ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ) durch den Präsidenten der Abteilung auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass keine Kosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. April 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Zbinden