Debtor's Appeal Against Denial of Suspensive Effect in Debt Enforcement Dismissed for Lack of Constitutional Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed by an individual against the debt enforcement office after a decision by the supervisory authority for debt enforcement and bankruptcy in the Canton of Solothurn, which denied the complainant's request for suspensive effect in matters of subsistence minimum calculation and enforcement proceedings. The supervisory authority's decision was based on a balance of interests, concluding that the complainant's interests did not significantly outweigh those of the debt enforcement office, as the likelihood of the complainant prevailing was not sufficiently high. The complainant subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, contending that constitutional rights were violated. However, the Tribunal found the complaint to be inadequately substantiated, as it failed to specifically address how the supervisory authority violated constitutional rights. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 BGG, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Against Denial of Suspensive Effect in Debt Enforcement Dismissed for Lack of Constitutional Argumentation: The supervisory authority's decision was based on a balance of interests, concluding that the complainant's interests did not significantly outweigh those of the debt enforcement office, as the likelihood of the complainant prevailing was not sufficiently high. The complainant subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, contending that constitutional rights were violated. However, the Tribunal found the complaint to be inadequately substantiated, as it failed to specifically address how the supervisory authority violated constitutional rights. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the complaint.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure because it was insufficiently reasoned.
The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_255/2019
Urteil vom 27. März 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Dorneck.
Gegenstand
Aufschiebende Wirkung (Existenzminimumsberechnung und Pfändungsvollzug),
Beschwerde gegen die Verfügung der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn vom 6. März 2019 (SCBES.2019.21).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 6. März 2019 hat die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn ein sinngemässes Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung abgewiesen. Zur Begründung hat sie auf eine Interessenabwägung abgestellt. Dabei seien auch die Aussichten auf den Verfahrensausgang zu berücksichtigen. Die Interessen des Schuldners wögen gegenüber dem Interesse des Betreibungsamtes so lange nicht eindeutig schwerer, als nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen sei, dass jener obsiegen werde. Mit Blick auf die geltend gemachten Rügen und die Akten stehe nicht rechtsgenüglich fest, dass der Beschwerdeführer mit grosser Wahrscheinlichkeit obsiegen werde. Daran ändere auch das Verfahren vor Bundesgericht (5A_195/2019) nichts.
Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 22. März 2019 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Gegen die angefochtene Verfügung ist die Beschwerde in Zivilsachen das zutreffende Rechtsmittel ( Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c, Art. 75 BGG ).
Da es beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG geht ( BGE 137 III 475 E. 2 S. 477; 134 II 192 E. 1.5 S. 196 f.), kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
3. Der Beschwerdeführer geht nicht auf die von der Aufsichtsbehörde vorgenommene Interessenabwägung ein. Der blosse Hinweis auf das Verfahren 5A_195/2019 genügt nicht, um aufzuzeigen, dass die Aufsichtsbehörde gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll.
Die Beschwerde ist somit offensichtlich unzureichend begründet. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 250.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. März 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg