Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_255/2013 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Submission in Compulsory Placement Case

Geschäftsnummer 5A_255/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint concerning the compulsory hospitalization of an individual due to severe mental health issues. Following an assessment by psychiatric experts, a court determined that the individual required inpatient treatment to ensure proper medication management and to prevent potential harm to themselves and others. The individual contested the decision, but the appellate court upheld the original ruling. Subsequently, the matter was brought before the Swiss Federal Tribunal, where it was noted that the individual failed to provide sufficient justification in their appeal to demonstrate that the previous court's decision was legally or constitutionally flawed. As a result, the tribunal chose not to hear the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 426 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Submission in Compulsory Placement Case: Following an assessment by psychiatric experts, a court determined that the individual required inpatient treatment to ensure proper medication management and to prevent potential harm to themselves and others. The individual contested the decision, but the appellate court upheld the original ruling. Subsequently, the matter was brought before the Swiss Federal Tribunal, where it was noted that the individual failed to provide sufficient justification in their appeal to demonstrate that the previous court's decision was legally or constitutionally flawed. As a result, the tribunal chose not to hear the appeal.

Schlagwörter

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Anstaltsaufenthalt fürsorgerische Unterbringung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids begründeter Entscheid gesetzlicher Ausschlussgrund Vorführung vor der Behörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Cited as the procedural basis for applying the simplified procedure when the appeal is not entered upon.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon because it lacked the required reasoning for a decision challenge.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_255/2013

Urteil vom 11. April 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Universitäre Psychiatrische Dienste Bern,

Bolligenstrasse 111, 3000 Bern 60 UPD.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 2. April 2013 des Kantonsgerichts Freiburg (Kindes- und Erwachsenenschutzhof).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 2. April 2013 des Kantonsgerichts Freiburg, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen seine (am 19. März 2013 auf Antrag der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern durch das Friedensgericht des Seebezirks nach Art. 426 ZGB angeordnete) Unterbringung im Stationären Behandlungszentrum in A.________ abgewiesen und diesen Entscheid bestätigt hat,

in Erwägung,

dass das Kantonsgericht nach Anhörung des Beschwerdeführers erwog, der (auf Grund seiner Krankheit von der Arbeit freigestellte) Beschwerdeführer leide gemäss psychiatrischem Gutachten vom 13. März 2013 an einer ... und müsse (mangels Krankheits- und Behandlungseinsicht) stationär behandelt werden, weil er sonst die Medikamente nicht einnähme und nicht nur seine soziale und finanzielle Integrität beträchtlich gefährden, sondern auch eine Belastung für die Umwelt darstellen würde,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Kantonsgerichts vom 2. April 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern, dem Stationären Behandlungszentrum in A.________ und dem Kantonsgericht Freiburg schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. April 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann