Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_251/2019 KI-generiert

Appeal Against Involuntary Institutional Placement Dismissed as Untimely and Unjustified

Geschäftsnummer 5A_251/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who has been placed in protective custody multiple times. On January 8, 2019, this person was involuntarily admitted to a medical facility by an emergency psychiatrist after being brought in by the police due to her condition. The initial protective custody order by the local child and adult protection authority was upheld after obtaining an expert report, and the decision was later confirmed by the Cantonal Court of Thurgau on February 6, 2019. The individual filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal on March 22, 2019, making several handwritten objections directly on the contested court decision. The submission was ultimately deemed late and insufficiently reasoned, failing to address the considerations regarding her condition, self-endangerment, necessity of the admission, and suitability of the clinic as covered in the prior rulings.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Against Involuntary Institutional Placement Dismissed as Untimely and Unjustified: On January 8, 2019, this person was involuntarily admitted to a medical facility by an emergency psychiatrist after being brought in by the police due to her condition. The initial protective custody order by the local child and adult protection authority was upheld after obtaining an expert report, and the decision was later confirmed by the Cantonal Court of Thurgau on February 6, 2019. The individual filed a complaint against this decision to the Swiss Federal Tribunal on March 22, 2019, making several handwritten objections directly on the contested court decision. The submission was ultimately deemed late and insufficiently reasoned, failing to address the considerations regarding her condition, self-endangerment, necessity of the admission, and suitability of the clinic as covered in the prior rulings.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung Anstaltsaufenthalt Rechtsgutachten fürsorgerische Unterbringung Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs begründeter Entscheid Verzögerung des Asylverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure based on these provisions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the collection of court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_251/2019

Urteil vom 26. März 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2019 (KES.2019.4).

Sachverhalt:

A.________ musste bereits des Öftern fürsorgerisch untergebracht werden. Vorliegend geht es um die ärztliche Einweisung vom 8. Januar 2019 durch den Notfallpsychiater Dr. med. B.________, welchem A.________ aufgrund ihres aktuellen Zustandes von einer Polizeipatrouille zugeführt werden musste. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die KESB U.________ nach Einholung eines Gutachtens mit Entscheid vom 17./23. Januar 2019 ab, ebenso das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. Februar 2019.

Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 22. März 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht, welche sie direkt auf dem angefochtenen Entscheid angebracht hat.

Erwägungen:

1. Die Beschwerdeführerin nahm den angefochtenen Entscheid am 18. Februar 2019 in Empfang. Die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) begann somit am 19. Februar 2019 zu laufen und endete am 20. März 2019 ( Art. 44 Abs. 1 BGG ). Die erst am 22. März 2019 der Post übergebene Beschwerde ist somit verspätet.

2. Ohnehin enthält die Eingabe auch keine die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erfüllende Begründung. Direkt in den Erwägungen des angefochtenen Entscheides finden sich handschriftliche Einträge der Beschwerdeführerin wie "Lüge", "ich werde veräppelt", "man möge die Videoanlage prüfen", "die hörten gar nicht richtig hin", "man lese die Medien", "umgekehrt", "Voraussetzung fehlt bei mir" u.ä.m. Sodann findet sich auf der ersten Seite die Behauptung, alles in allem zeigten die Dokumente erneut die grosse Macht der lügenden Polizei, und auf der vorletzten Seite des Entscheides die Ausführung, man bestreite alles vehement und bemängle, dass die Kleider gebracht würden.

All dies stellt keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides dar, in welchem der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten behandelt werden.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB U.________ und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. März 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli