Appeal Admissibility Due to Expired Coercive Placement Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding a court decision made on March 5, 2014, by the Cantonal Court of Graubünden concerning the compulsory care and treatment of an individual at a psychiatric facility. The court had ordered the individual's hospitalization, citing a lack of insight into their illness and potential self-harm if not treated. The complainant filed an appeal challenging the decision, but the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible since the measures were already concluded by the time the appeal was lodged, and thus the complainant had no ongoing interest in contesting the prior decision. Additionally, the appeal did not meet specific procedural requirements set out in the law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Admissibility Due to Expired Coercive Placement Order: The court had ordered the individual's hospitalization, citing a lack of insight into their illness and potential self-harm if not treated. The complainant filed an appeal challenging the decision, but the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible since the measures were already concluded by the time the appeal was lodged, and thus the complainant had no ongoing interest in contesting the prior decision. Additionally, the appeal did not meet specific procedural requirements set out in the law.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible based on this provision because the matter was moot.
This provision was cited in the reasoning to establish the requirement of a legitimate interest for admissibility, which was lacking.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_230/2014
Urteil vom 20. März 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Dr. med. Y.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. März 2014 des Kantonsgerichts von Graubünden (I. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG (Postaufgabe: 19. März 2014) gegen den Entscheid vom 5. März 2014 des Kantonsgerichts von Graubünden, das Beschwerden des Beschwerdeführers gegen seine (am 18./20. Februar 2014 gestützt auf Art. 429 und 434 ZGB bis zum 18. März 2014 ärztlich angeordnete) fürsorgerische Unterbringung und Behandlung in der Psychiatrischen Klinik A.________ abgewiesen hat,
in Erwägung,
dass das Kantonsgericht (auf Grund eines psychiatrischen Gutachtens und nach Anhörung des Beschwerdeführers) erwog, der an einer ... leidende, im Zustand der ausgeprägten ... mit ... eingewiesene Beschwerdeführer habe keine Krankheitseinsicht und müsse stationär behandelt werden, weil er andernfalls die Medikamente nicht einnehmen und sich selbst gefährden würde,
dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids voraussetzt ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass die fürsorgerische Unterbringung samt Behandlung auf Grund des angefochtenen Entscheids des Kantonsgerichts vom 5. März 2014 längstens bis zum 18. März 2014 gedauert hat,
dass der Beschwerdeführer wegen der im Zeitpunkt der Einreichung seiner Beschwerde (19. März 2014) bereits beendigten Massnahmen (auf Grund des Entscheids vom 5. März 2014) durch diese Massnahmen nicht mehr beschwert ist und daher kein Interesse mehr an der Aufhebung des erwähnten Entscheids mehr besitzt ( BGE 109 II 350 ),
dass die Beschwerde im Übrigen auch deshalb unzulässig wäre, weil die Vorbringen des Beschwerdeführers den Anforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügen,
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Dr. med. Y.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. März 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann