Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_229/2022 KI-generiert

Dismissal of Compulsory Commitment Appeal Due to Untimely Filing and Insufficient Justification

Geschäftsnummer 5A_229/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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On December 28, 2021, an individual was involuntarily placed in a psychiatric clinic in Solothurn. This decision was challenged, but the Administrative Court of the Canton of Solothurn dismissed the appeal on January 6, 2022. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on March 31, 2022, seeking to overturn the involuntary placement. The complaint argued that the individual was managing their condition responsibly by taking necessary medication and was actively engaged in professional activities. However, discrepancies and procedural issues arose, including the timing of the complaint submission.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Compulsory Commitment Appeal Due to Untimely Filing and Insufficient Justification: This decision was challenged, but the Administrative Court of the Canton of Solothurn dismissed the appeal on January 6, 2022. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on March 31, 2022, seeking to overturn the involuntary placement. The complaint argued that the individual was managing their condition responsibly by taking necessary medication and was actively engaged in professional activities. However, discrepancies and procedural issues arose, including the timing of the complaint submission.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung verspätete Einreichung Zwangsmedikation gesetzliche Frist Eröffnung des Entscheids Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used as the basis for the final order not to enter upon the appeal within the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule on the waiver of court costs in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_229/2022

Urteil vom 6. April 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Region Solothurn,

Rötistrasse 4, 4501 Solothurn.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 6. Januar 2022 (VWBES.2022.8).

Sachverhalt:

Am 28. Dezember 2021 wurde A.________ in der Psychiatrischen Klinik Solothurn fürsorgerisch untergebracht. Mit Urteil vom 6. Januar 2022 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die Beschwerde ab. Dagegen erhob A.________ am 31. März 2022 beim Bundesgericht eine Beschwerde mit dem Begehren, die fürsorgerische Unterbringung sei aufzuheben.

Erwägungen:

1. Das angefochtene Urteil wurde dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2022 zugestellt. Die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) begann somit am 12. Januar 2022 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 10. Februar 2022. Die erst am 31. März 2022 der Post übergebene Beschwerde erweist sich somit als verspätet.

2. Im Übrigen würde es der Beschwerde aber auch an einer hinreichenden Begründung mangeln ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 142 III 364 E. 2.4), zumal die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil für das Bundesgericht verbindlich sind ( Art. 105 Abs. 1 BGG ) und höchstens wegen Verletzung des Willkürverbotes angefochten werden könnten ( Art. 97 Abs. 1 BGG ; BGE 140 III 264 E. 2.3). Der Beschwerdeführer bringt nämlich lediglich vor, er habe Einsicht in die Krankheit und nehme in Eigenverantwortung die nötigen Medikamente; im Übrigen sei er als Geschäftsführer tätig gewesen und habe mit seinen Gläubigern eine Zahlungsvereinbarung getroffen.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Region Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mitgeteilt.

Lausanne, 6. April 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli