Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_228/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Protective Mental Health Placement Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 5A_228/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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On January 28, 2022, an individual was involuntarily committed to a clinic under protective custody. The individual appealed this decision, but the District Court of Bülach dismissed the appeal on February 8, 2022, followed by another dismissal from the Higher Court of the Canton of Zurich on February 25, 2022. Subsequently, on March 31, 2022, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the involuntary commitment. The case involved considerations of the individual's mental health conditions, which included delusional disorder and self-endangerment, as well as the necessity and suitability of the clinical placement based on an expert report. The complainant, however, argued for her unwarranted admission to the clinic and narrated her personal circumstances, including family issues, health problems, and alleged mistreatment by authorities, without adequately engaging with the court's reasons for the commitment.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Protective Mental Health Placement Due to Insufficient Substantiation: The individual appealed this decision, but the District Court of Bülach dismissed the appeal on February 8, 2022, followed by another dismissal from the Higher Court of the Canton of Zurich on February 25, 2022. Subsequently, on March 31, 2022, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the involuntary commitment. The case involved considerations of the individual's mental health conditions, which included delusional disorder and self-endangerment, as well as the necessity and suitability of the clinical placement based on an expert report. The complainant, however, argued for her unwarranted admission to the clinic and narrated her personal circumstances, including family issues, health problems, and alleged mistreatment by authorities, without adequately engaging with the court's reasons for the commitment.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung Geistige Gesundheit psychische Störungen begründeter Entscheid Normenkontrolle psychiatrische Universitätsklinik psychiatrisches Gutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings by the President in a simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court fees given the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_228/2022

Urteil vom 6. April 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Klinik B.________,

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 25. Februar 2022 (PA220010-O/U).

Sachverhalt:

Am 28. Januar 2022 wurde A.________ in der Klinik B.________ fürsorgerisch untergebracht. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies am 8. Februar 2022 das Bezirksgericht Bülach und sodann mit Urteil vom 25. Februar 2022 das Obergericht des Kantons Zürich ab. Mit Beschwerde vom 31. März 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand (psychische Störung mit Wahnvorstellungen, wobei hinsichtlich der Differentialdiagnose sowie der Ursache noch weitere Abklärungen nötig sind) sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander, sondern sie beschränkt sich auf die Aussage, sie sei unschuldig in die Klinik eingewiesen worden, und im Übrigen auf eine Schilderung ihres Lebens (drei erwachsene Töchter; Scheidung; Krankheit, welche aufgrund des dauerhaften Behördendruckes und der damals kleinen Töchter immer grösser geworden sei, so dass sie ihre berufliche Tätigkeit habe aufgeben müssen; angebliche Untätigkeit der Ärzte und Spitäler im Zusammenhang mit ihrer Krankheit und den angeblich dadurch entstandenen Tumoren; angebliche Schikanierung durch die Nachbarschaft; in der Klinik habe sie fein gegessen, ihre Minigolfkenntnisse verbessert und merkwürdigerweise keine Schmerzen und wahrscheinlich auch keinen Tumor mehr).

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Klinik B.________, und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. April 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli