Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_218/2021 KI-generiert

Petition for Cancellation of Adult Protection Measure Denied; Appeal Inadmissible

Geschäftsnummer 5A_218/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, A.________, who had been under various forms of guardianship since 1993, initially established by the Vormundschaftsbehörde Uerkheim. The guardianship was transformed into a representation guardianship involving income and asset management by the Family Court of Zofingen in 2015, which also included a combination with an accompaniment guardianship and a participation guardianship. A.________ repeatedly requested the termination of the guardianship, which was consistently denied. On November 3, 2020, A.________ filed a submission with the Administrative Court of the Canton of Aargau, challenging the guardianship, which was forwarded to the Family Court Zofingen. On January 27, 2021, the Family Court denied the request for termination, upholding the existing protective measures. A subsequent "objection" by A.________ to the Federal Supreme Court requested a reevaluation of the issues.

Legislator-Regeste

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Art. 393 Ziff. 2 aZGB, Art. 397 ZGB, Art. 393 ZGB, Art. 396 ZGB, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petition for Cancellation of Adult Protection Measure Denied; Appeal Inadmissible: The guardianship was transformed into a representation guardianship involving income and asset management by the Family Court of Zofingen in 2015, which also included a combination with an accompaniment guardianship and a participation guardianship. A.________ repeatedly requested the termination of the guardianship, which was consistently denied. On November 3, 2020, A.________ filed a submission with the Administrative Court of the Canton of Aargau, challenging the guardianship, which was forwarded to the Family Court Zofingen. On January 27, 2021, the Family Court denied the request for termination, upholding the existing protective measures. A subsequent "objection" by A.________ to the Federal Supreme Court requested a reevaluation of the issues.

Schlagwörter

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Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft Erwachsenenschutz funktionelle Zuständigkeit Kündigungsschutz Familienvermögen Eheschutzverfahren Formerfordernisse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was rejected under the simplified procedure specified by this article because the required legal recourse was not followed.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the imposition of court costs based on this provision due to the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_218/2021

Urteil vom 19. März 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer.

Gegenstand

Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 27. Januar 2021 (KE.2013.00241, KEMN.2020.804).

Sachverhalt:

Mit Entscheid der Vormundschaftsbehörde Uerkheim vom 5. Juli 1993 wurde für A.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 393 Ziff. 2 aZGB errichtet und mit Entscheid vom 9. Februar 1998 in eine Beiratschaft gemäss Art. 395 Abs. 1 und 2 aZGB umgewandelt. Mit Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 16. Dezember 2015 wurde diese altrechtliche Massnahme weitergeführt als Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 und 395 ZGB , im Sinn von Art. 397 ZGB kombiniert mit einer Begleitbeistandschaft gemäss Art. 393 ZGB und einer Mitwirkungsbeistandschaft gemäss Art. 396 ZGB . Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft wurden mehrmals abgewiesen.

Am 3. November 2020 machte A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau eine Eingabe mit dem Betreff "Beschwerde gegen Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung". Dieses leitete die Eingabe an das Familiengericht Zofingen weiter, welches sie als Begehren um Aufhebung der Beistandschaft entgegennahm und mit Entscheid vom 27. Januar 2021 abwies, unter Anordnung der Weiterführung der bestehenden erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen.

Mit als "Widerspruch" bezeichneter Eingabe vom 17. März 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit der Bitte, die Punkte nochmals zu überprüfen.

Erwägungen:

1. Beim Bundesgericht kann einzig gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide Beschwerde im Bereich des Erwachsenenschutzrechts geführt werden (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 und Art. 75 Abs. 1 BGG ).

2. Das Familiengericht Zofingen ist keine solche Instanz. Es ist vorab beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde zu führen, wie dies in der Rechtsmittelbelehrung auch festgehalten wird. Auf die Beschwerde ist mangels funktioneller Zuständigkeit nicht einzutreten. Im Übrigen vermöchte die Eingabe auch formell wie inhaltlich die an eine Beschwerde zu stellenden Anforderungen nicht zu erfüllen.

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Beistand, der Ersatzbeiständin und dem Familiengericht Zofingen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. März 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli