Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_218/2018 KI-generiert

Continuation of Welfare Placement Appeal Jurisdiction

Geschäftsnummer 5A_218/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who was placed under protective custody on February 21, 2018, by a medical professional due to issues related to paranoid schizophrenia and alcohol dependency. Following this, the relevant authority issued a decision on February 23, 2018, to formalize the protective custody. The individual contested this decision, filing a complaint with the Federal Tribunal on March 3, 2018. The Tribunal found the complaint inadmissible, citing a lack of jurisdiction as the appropriate legal recourse required exhausting the appeals process starting from the administrative court.

Legislator-Regeste

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Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Continuation of Welfare Placement Appeal Jurisdiction: Following this, the relevant authority issued a decision on February 23, 2018, to formalize the protective custody. The individual contested this decision, filing a complaint with the Federal Tribunal on March 3, 2018. The Tribunal found the complaint inadmissible, citing a lack of jurisdiction as the appropriate legal recourse required exhausting the appeals process starting from the administrative court.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung Kindesunterbringung Normenkontrolle Verwaltungsbehörde Erwachsenenschutzbehörde Kindesschutz Betreuung von Menschen mit Behinderungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible via simplified procedure because the direct appeal against the KESB decision was improper.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court fees due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_218/2018

Urteil vom 8. März 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid der Kindes-

und Erwachsenenschutzbehörde Thal-Gäu/

Dorneck-Thierstein vom 23. Februar 2018.

Sachverhalt:

A.________ wurde am 21. Februar 2018 durch Dr. med. B.________ in der Klinik C.________ fürsorgerisch untergebracht. Gleichentags beantragte die Klinik die Verlängerung der Unterbringung wegen paranoider Schizophrenie und Alkoholabhängigkeitssyndrom, worauf die KESB Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein mit Entscheid vom 23. Februar 2018 die fürsorgerische Unterbringung anordnete.

Dagegen hat A.________ am 3. März 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Aus der Eingabe ergibt sich hinreichend klar, dass es der Beschwerdeführerin um die Entlassung aus der Klinik geht.

Indes fehlt es insofern an der funktionellen Zuständigkeit des Bundesgerichts, als der Instanzenzug auszuschöpfen und der Entscheid der KESB zuerst beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn anzufechten ist, was die Beschwerdeführerin offenbar auch gemacht hat; (erst) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts wird die Beschwerde an das Bundesgericht offenstehen ( Art. 75 Abs. 1 BGG ).

2. Nach dem Gesagten erweist sich die direkt gegen den Entscheid der KESB gerichtete Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, Dr. med. B.________, der KESB Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. März 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli