Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_214/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Judge Recusal in Condominium Dispute Due to Lack of Legal Argumentation

Geschäftsnummer 5A_214/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between a condominium association and an individual, the complainant, at the district court level, which began on July 25, 2022. The complainant requested the recusal of a district judge, arguing for their withdrawal on September 26, 2022. However, this request was initially dismissed by the district court president as untimely, with an additional note that it was substantively unfounded. On appeal, the St. Gallen Cantonal Court treated the request as a lay submission but still found it unsubstantiated, denying the request for the judge's recusal. The complainant then escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal on March 16, 2023, challenging the previous decision regarding the judge's impartiality based on political affiliations and accusations of corruption, but did not substantively engage with the court's rationale regarding the recusal standards.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Judge Recusal in Condominium Dispute Due to Lack of Legal Argumentation: The complainant requested the recusal of a district judge, arguing for their withdrawal on September 26, 2022. However, this request was initially dismissed by the district court president as untimely, with an additional note that it was substantively unfounded. On appeal, the St. Gallen Cantonal Court treated the request as a lay submission but still found it unsubstantiated, denying the request for the judge's recusal. The complainant then escalated the issue to the Swiss Federal Tribunal on March 16, 2023, challenging the previous decision regarding the judge's impartiality based on political affiliations and accusations of corruption, but did not substantively engage with the court's rationale regarding the recusal standards.

Schlagwörter

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Ausstand eines Richters (Stockwerkeigentum) Ausstandsbegehren substantiierte Begründung Stockwerkeigentum ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Rechtshilfe in Zivilsachen anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_214/2023

Urteil vom 12. Mai 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kreisgericht B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Ausstand eines Richters (Stockwerkeigentum),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 20. Februar 2023 (BE.2022.40-EZZ1).

Sachverhalt:

Zwischen der Stockwerkeigentümerschaft C.________ und dem Beschwerdeführer ist seit 25. Juli 2022 beim Kreisgericht B.________ ein Prozess hängig. Am 26. September 2022 verlangte der Beschwerdeführer sinngemäss den Ausstand des Kreisrichters D.________. Mit Entscheid vom 13. Oktober 2022 trat die Kreisgerichtspräsidentin auf das Ausstandsgesuch wegen Verspätung nicht ein, hielt aber mit subsidiären Ausführungen auch fest, wieso es materiell unbegründet ist. Mit Beschwerdeentscheid vom 20. Februar 2023 ging das Kantonsgericht St. Gallen davon aus, dass das Ausstandsgesuch als Laieneingabe nicht verspätet war, aber die Beschwerde in der Sache unbegründet ist; es ersetzte deshalb das erstinstanzliche Dispositiv dahingehend, dass das Ausstandsgesuch abgewiesen wird, soweit darauf einzutreten ist, und wies die Beschwerde im Übrigen ab. Mit Eingabe vom 16. März 2023 (Postaufgabe) wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Die Beschwerde besteht aus weitschweifiger Polemik und Beleidigungen, in erster Linie im Zusammenhang mit der SVP-Parteizugehörigkeit des erstinstanzlichen Richters und der gesamten SVP, ferner auch mit allgemeiner Unterstellung von Korruption und Unfähigkeit. Eine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides, namentlich mit der Ausführung, dass die Parteizugehörigkeit für sich genommen kein Ausstandsgrund ist, findet nicht statt.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen mitgeteilt.

Lausanne, 12. Mai 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli