Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_21/2013 KI-generiert

Appeal Against Remand Decision in Children's Representative Appointment Case

Geschäftsnummer 5A_21/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by a party regarding a decision made by the Zurich Cantonal Court, which upheld a request for the appointment of a children's representative within the context of a modification process of a divorce decree. The initial ruling, which had ordered the appointment of the children's representative, was overturned by the Cantonal Court, returning the matter for further proceedings. The claim contested aspects of this intermediate decision, focusing on the potential implications of costs and the associated consequences for the parties involved. Ultimately, the higher court ruled that it would not accept the complaint based on procedural grounds, determining that the issues raised did not meet the criteria for an appeal under the relevant legal framework.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Against Remand Decision in Children's Representative Appointment Case: The initial ruling, which had ordered the appointment of the children's representative, was overturned by the Cantonal Court, returning the matter for further proceedings. The claim contested aspects of this intermediate decision, focusing on the potential implications of costs and the associated consequences for the parties involved. Ultimately, the higher court ruled that it would not accept the complaint based on procedural grounds, determining that the issues raised did not meet the criteria for an appeal under the relevant legal framework.

Schlagwörter

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Bestellung eines Vertreters Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit Anspruch auf einen Entscheid Sistierung des Verfahrens Praxisänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The Federal Tribunal decided not to enter upon the appeal based on this article because the appeal was clearly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing appellant was ordered to pay the court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_21/2013

Urteil vom 21. Februar 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. Y.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Till Gontersweiler,

2. Z.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Blum,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kindesvertreter, Kosten (Abänderung des Scheidungsurteils),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 28. November 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 28. November 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (im Rahmen eines Abänderungsprozesses und in Gutheissung einer Beschwerde der Beschwerdeführerin) eine erstinstanzliche Verfügung (betreffend Bestellung eines Kindesvertreters) aufgehoben, die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen, die zweitinstanzliche Entscheidgebühr auf Fr. 1'500.-- festgesetzt, die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen dem neuen vorinstanzlichen Entscheid vorbehalten und vorgemerkt hat, dass die Beschwerdeführerin für das kantonale Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.- geleistet habe,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG einen Rückweisungsentscheid und damit einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat ( BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331),

dass Zwischenentscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) der Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nur dann unterliegen, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass es beim vorliegenden Rückweisungsentscheid an diesem Erfordernis fehlt, weil sich der durch den Zwischenentscheid bewirkte Nachteil durch einen für die Beschwerdeführerin günstigen Endentscheid beheben lässt ( BGE 134 III 188 E. 2.1 und 2.2. S. 190 f.) und die mangelnde Verfügbarkeit von Geldbeträgen lediglich einen tatsächlichen Nachteil darstellt ( BGE 137 III 637 E. 1.2 S. 640),

dass somit auf die - mangels Vorliegens der Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und (entgegen ihrem Antrag) keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Der Beschwerdeführerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Februar 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann