Cantonal Procedural Directive Not Appealable to Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA Swiss Federal Tribunal case involved a complainant challenging the approval of a report and mandate compensation set by the Family Court of Zofingen regarding a substitute guardianship established in 2017. This guardianship aimed to assess potential damages incurred by the complainant due to actions or omissions by previous guardians or authorities and to evaluate the prospects of a compensation claim. The family court had authorized the guardian to initiate settlement talks with the municipality and its liability insurer. The complainant sought to escalate the matter, alleging abuse and requesting changes to the mandate, but faced procedural issues as the appellate court requested case files and further statements, and the federal court deemed the complaint inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 403 Abs. 1 ZGB, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Procedural Directive Not Appealable to Federal Supreme Court: This guardianship aimed to assess potential damages incurred by the complainant due to actions or omissions by previous guardians or authorities and to evaluate the prospects of a compensation claim. The family court had authorized the guardian to initiate settlement talks with the municipality and its liability insurer. The complainant sought to escalate the matter, alleging abuse and requesting changes to the mandate, but faced procedural issues as the appellate court requested case files and further statements, and the federal court deemed the complaint inadmissible.
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KI-generiertThe appeal was dismissed as manifestly inadmissible, leading to a decision by the President in the simplified procedure based on this article.
The court waived the collection of court fees for the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_209/2020
Urteil vom 30. März 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Familiengericht Zofingen, Untere Grabenstrasse 30, 4800 Zofingen.
Gegenstand
Berichtsprüfung; Mandatsentschädigung
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 21. Februar 2020 (XBE.2020.9 / DG).
Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 28. Juni 2017 wurde für A.________ eine Ersatzbeistandschaft gemäss Art. 403 Abs. 1 ZGB errichtet zur Prüfung der Frage, ob ihm aus Handlungen oder Unterlassungen früherer Beistände oder zuständiger Behörden ein Schaden entstanden sei, und zum Abschätzen der Erfolgsaussichten einer allfälligen Schadenersatzklage.
Mit Entscheid vom 27. November 2019 genehmigte das Familiengericht Zofingen den Bericht der Ersatzbeiständin, setzte die Mandatsentschädigung fest und erteilte ihr neu den Auftrag zum Führen von Vergleichsgesprächen insbesondere mit der Gemeinde Uerkheim und deren Haftpflichtversicherung.
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens ersuchte das Obergericht des Kantons Aargau das Familiengericht Zofingen mit Verfügung vom 21. Februar 2020, die vollständigen Verfahrensakten zukommen zu lassen, und setzte sodann Frist zur Einreichung einer Vernehmlassung.
Mit Eingabe vom 16. März 2020 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit den Begehren, es sei der Rechtsmissbrauch vom 7. März 2019 zu prüfen, es sei die Feststellung der Nichtigkeit zu prüfen, es sei gemäss seiner Einsprache vom 27. Dezember 2019 (gemeint: die Beschwerde an das Obergericht) zu handeln oder das Mandat zu ändern und es sei der Beirat zu entziehen, namentlich Versicherung, Ärzte, Briefpostverkehr.
Erwägungen:
1. Soweit die Ausführungen des Beschwerdeführers nachvollziehbar sind, scheint er den Entscheid des Bezirksgerichts Zofingen anfechten zu wollen (vgl. Beschwerde S. 2 unten). Beim Bundesgericht anfechtbar sind indes einzig Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Seitens des Obergerichtes ist die Verfügung vom 21. Februar 2020 ergangen, welche eine typische prozessleitende Verfügung darstellt. Eine solche ist beim Bundesgericht nicht anfechtbar, nicht einmal im Rahmen von Art. 93 Abs. 1 BGG (vgl. Urteil 5A_783/2014 vom 4. November 2014 E. 1). Im Übrigen ist auch nicht zu sehen, inwiefern der Beschwerdeführer durch die Verfügung beschwert sein könnte; es mangelt insofern auch am schutzwürdigen Interesse, wie es Beschwerdevoraussetzung ist ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ).
2. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Familiengericht Zofingen und dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. März 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli