Recusal motion against federal judge dismissed as abusive, and appeal against cantonal refusal of recusal declared inadmissible for untimely filing.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to entertain the appellant’s challenge and dismissed the appeal as inadmissible, upholding the cantonal Obergericht’s interim decision that had rejected the appellant’s recusal request against a cantonal judge as frivolous and abusive. The appellant had sought to disqualify the Federal Supreme Court’s division president, but the Court held that this recusal motion was an abuse of process aimed at blocking justice and was not entertained. The appeal itself was filed well beyond the 30-day statutory deadline under Article 100(1) BGG, as the cantonal decision was deemed served on 13 December 2013 and the appeal was only lodged on 12 March 2014, rendering it plainly untimely under Article 108(1)(a) BGG. Additionally, the Court found the appellant’s conduct vexatious under Article 42(7) BGG, denied the request for free legal aid for lack of merit under Article 64(1) BGG, and imposed court costs of CHF 500 on the appellant. The Court also warned that further abusive submissions, such as revision requests, would be filed without response.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Recusal motion against federal judge dismissed as abusive, and appeal against cantonal refusal of recusal declared inadmissible for untimely filing: The appellant had sought to disqualify the Federal Supreme Court’s division president, but the Court held that this recusal motion was an abuse of process aimed at blocking justice and was not entertained. The appeal itself was filed well beyond the 30-day statutory deadline under Article 100(1) BGG, as the cantonal decision was deemed served on 13 December 2013 and the appeal was only lodged on 12 March 2014, rendering it plainly untimely under Article 108(1)(a) BGG. Additionally, the Court found the appellant’s conduct vexatious under Article 42(7) BGG, denied the request for free legal aid for lack of merit under Article 64(1) BGG, and imposed court costs of CHF 500 on the appellant. The Court also warned that further abusive submissions, such as revision requests, would be filed without response.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the caption as the legal basis for the appeal, and the dispositive declares the appeal inadmissible.
Used to declare the appeal inadmissible because it was filed after the deadline.
Basis for denying the request for free legal aid due to the appeal's lack of merit.
Basis for imposing court costs on the losing appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_206/2014
Urteil vom 13. März 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Aargau .
Gegenstand
Ausstand (Beiratschaft),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Zwischenentscheid vom 3. Dezember 2013 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Zwischenentscheid vom 3. Dezember 2013 des Obergerichts des Kantons Aargau, das ein (als offensichtlich trölerisch und haltlos qualifiziertes) Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers gegen den Präsidenten der Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz des Obergerichts abgewiesen hat,
in das Ausstandsbegehren des Beschwerdeführers gegen den Präsidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts und in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass auf das allein zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellte und damit missbräuchliche Ausstandsbegehren nicht einzutreten ist ( BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d), zumal weder die vom Beschwerdeführer erhobene Strafanzeige noch die Mitwirkung des abgelehnten Präsidenten der (zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständigen) II. zivilrechtlichen Abteilung in früheren Entscheiden geeignet sind, diesen bei objektiver Betrachtung als befangen erscheinen zu lassen ( BGE 114 Ia 278 E. 1, 105 Ib 301 E. 1c),
dass sodann Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Zwischenentscheid des Obergerichts vom 3. Dezember 2013 als dem Beschwerdeführer (ungeachtet seines der Post erteilten Auftrags zur Verlängerung der Postaufbewahrung) am 13. Dezember 2013 (7. Tag ab Eingang bei der Empfangspoststelle) eröffnet gilt (vgl. Art. 44 Abs. 2 BGG ; BGE 134 V 49 E. 4 S. 52),
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 12. März 2014 und damit lange nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen der Beschwerdeführer einmal mehr missbräuchlich prozessiert ( Art. 42 Abs. 7 BGG ), weshalb die Beschwerde auch aus diesem Grund unzulässig wäre,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,
erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
4. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
5. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
6. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. März 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann