Untimely federal appeal against appellate civil ruling triggers statutory deadline and non-extendable limit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to entertain the appellant's appeal as inadmissible due to untimeliness, thereby upholding the decision of the Obergericht of the Canton of Bern. The appellant had challenged a lower court ruling in a civil matter but filed the appeal on 6 March 2012, after the 30-day statutory deadline that had run from the notification of the decision on 24 January 2012. The Court held that the statutory appeal period cannot be extended and that the appellant's submissions did not constitute a valid request for restitutio in integrum. Consequently, the appeal was dismissed without any court costs being imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Untimely federal appeal against appellate civil ruling triggers statutory deadline and non-extendable limit: The appellant had challenged a lower court ruling in a civil matter but filed the appeal on 6 March 2012, after the 30-day statutory deadline that had run from the notification of the decision on 24 January 2012. The Court held that the statutory appeal period cannot be extended and that the appellant's submissions did not constitute a valid request for restitutio in integrum. Consequently, the appeal was dismissed without any court costs being imposed.
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure due to untimeliness.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_203/2012
Urteil vom 8. März 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Y.________,
2. Z.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Marc R. Bercovitz,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
"Klage" etc,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Januar 2012 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 1. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid (ZK 11 672 BOA) vom 19. Januar 2012 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer in der obergerichtlichen Rechtsmittelbelehrung ausdrücklich auf die erwähnte Frist hingewiesen worden ist,
dass der Entscheid des Obergerichts vom 19. Januar 2012 dem Beschwerdeführer am 24. Januar 2012 eröffnet worden ist,
dass indessen der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 6. März 2012 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass die Beschwerdefrist als gesetzliche Frist nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ) und die diesbezüglichen Beschwerdevorbringen auch nicht als sinngemässes Wiederherstellungsgesuch zu qualifizieren sind,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Kosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. März 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann