Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_202/2019 KI-generiert

Challenge to Renewal of Compulsory Civil Commitment for Schizophrenia

Geschäftsnummer 5A_202/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around an individual with chronic paranoid schizophrenia who has been under psychiatric care since 1981, with only minor interruptions, residing in psychiatric clinics or supervised living facilities. The case in question involves the review and extension of this individual's involuntary placement, conducted by a local care authority in late January 2019. Both the district and higher courts of the Canton of Zurich upheld this placement decision. On March 10, 2019, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, arguing that the diagnosis was inadequately explained, the forced medication was unjustified, and that the institution and its practices were harmful and unlawful. The complaint demanded reversal of the decision for correction and clarification.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Renewal of Compulsory Civil Commitment for Schizophrenia: The case in question involves the review and extension of this individual's involuntary placement, conducted by a local care authority in late January 2019. Both the district and higher courts of the Canton of Zurich upheld this placement decision. On March 10, 2019, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, arguing that the diagnosis was inadequately explained, the forced medication was unjustified, and that the institution and its practices were harmful and unlawful. The complaint demanded reversal of the decision for correction and clarification.

Schlagwörter

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Überprüfung der fürsorgerischen Unterbringung paranoide Schizophrenie Einweisung in eine Heil- oder Pflegeanstalt Erwachsenenschutz Kindeswohlgefährdung Pflegeheim medizinische Zwangsbehandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected because it was obviously insufficienty reasoned, leading to a decision not to enter into the merits via the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court costs based on the specific circumstances of the case.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)

PA200008 (2020-02-24) · zh
Upheld Extension of Involuntary Welfare Placement for Schizophrenia Patient
«…s bestätigt (vgl. insb. act. 7/601; act. 10/21; OGer ZH PA190003 [act. 7/607], OGer ZH PA170010; BGer 5A_268/2017; BGer 5A_202/2019). 1.4. Der letzte Verlängerungsentscheid der KESB erfolgte am 28. Januar 2020 (act. 2). Dagegen erhob der Beschwerdefü…»
PA190036 (2019-10-28) · zh
Patient's Appeal for Release from Involuntary Commitment Dismissed for Failure to Exhaust Administrative Remedies
«…deführer wehrte sich dagegen erfolglos bis vor Bundesgericht (vgl. OberG ZH PA190003 vom 7. März 2019, E. 1. sowie BGer 5A_202/2019 vom 13. März 2019; act. 5/30 und 5/31). 2.1. Am 9. Oktober 2019 (Datum Poststempel: 10. Oktober 2019) gelangte der Bes…»
PA190036 · zh
Patient v. Child and Adult Protection Authority (KESB) Re: Revocation of Involuntary Psychiatric Placement
«…deführer wehrte sich dagegen erfolglos bis vor Bundesgericht (vgl. OberG ZH PA190003 vom 7. März 2019, E. 1. sowie BGer 5A_202/2019 vom 13. März 2019; act. 5/30 und 5/31). 2.1. Am 9. Oktober 2019 (Datum Poststempel: 10. Oktober 2019) gelangte der Bes…»
PA200008 · zh
Forced Placement of Schizophrenic Man in Nursing Home Upheld
«…s bestätigt (vgl. insb. act. 7/601; act. 10/21; OGer ZH PA190003 [act. 7/607], OGer ZH PA170010; BGer 5A_268/2017; BGer 5A_202/2019). 1.4. Der letzte Verlängerungsentscheid der KESB erfolgte am 28. Januar 2020 (act. 2). Dagegen erhob der Beschwerdefü…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_202/2019

Urteil vom 13. März 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Uster.

Gegenstand

Überprüfung der fürsorgerischen Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 7. März 2019 (PA190003-O/U).

Sachverhalt:

A.________ befindet sich aufgrund seiner chronischen paranoiden Schizophrenie seit 1981 mit wenigen Unterbrüchen in psychiatrischen Kliniken oder betreuten Wohnheimen.

Im heutigen Beschwerdeverfahren geht es um die neuste Überprüfung und Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung durch die KESB Dübendorf vom 25. Januar 2019. Mit Entscheid vom 6. Februar 2019 wies das Bezirksgericht Uster und mit Urteil vom 7. März 2019 das Obergericht des Kantons Zürich die hiergegen erhobene Beschwerde ab.

Gegen das obergerichtliche Urteil hat A.________ beim Bundesgericht am 10. März 2019 eine Beschwerde eingereicht mit der Forderung um Rückweisung der Angelegenheit zur Richtigstellung und Berichtigung.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

2. Der Beschwerdeführer hält fest, dass ihm im Kern ein freiheitliches Leben vorenthalten und er mit Neuroleptika vergiftet und vergewaltigt werde. Es stehe fest, dass substanziell und essenziell die Grundlagen für eine fürsorgerische Unterbringung fehlten, weil die Diagnose "chronische paranoide Schizophrenie" nirgends erläutert werde. Die Zwangsmedikation begründe die Heimleitung damit, dass er ruhig werden müsse. Die Psychiatrie tue ihm Böses an und die Anstalt halte sich nicht an die Gesetze.

Diese allgemeinen Bemerkungen stellen keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides dar, in welchen der Schwächezustand sowie das selbst- und drittgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Anstalt unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt hätte.

Was die Ausführungen im Zusammenhang mit der Zwangsmedikation anbelangt, hat das Obergericht auf seinen diesbezüglichen Beschwerdeentscheid verwiesen; dies ist nicht Thematik des vorliegenden Beschwerdeverfahrens.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Uster und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. März 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli