Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_185/2020 KI-generiert

Father's Appeal on Legal Aid Denial and Cost Advance Inadmissible Due to Untimely Filing

Geschäftsnummer 5A_185/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case before the Swiss Federal Tribunal, the appellant, A.________, was involved in legal proceedings following the revision request of a divorce decree initially issued by a civil court in April 2015. The divorce had included arrangements for the couple's daughter. In June 2019, child protection authorities suspended the father's contact with his daughter due to his incarceration. In August 2019, A.________ sought revision of the divorce decree, but his request for legal aid was denied, prompting a requirement to provide a cost advance by November 2019. A.________ appealed this decision, and the appeal process was marked by procedural stays. On January 29, 2020, the appellate court rejected A.________'s request for suspensive effect in an ancillary procedural matter, leading him to file a further appeal at the federal level in March 2020, after the due date for submission of the appeal had already passed. A.________ also requested free legal assistance as part of his federal complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 274 Abs. 2 ZGB, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Father's Appeal on Legal Aid Denial and Cost Advance Inadmissible Due to Untimely Filing: The divorce had included arrangements for the couple's daughter. In June 2019, child protection authorities suspended the father's contact with his daughter due to his incarceration. In August 2019, A.________ sought revision of the divorce decree, but his request for legal aid was denied, prompting a requirement to provide a cost advance by November 2019. A.________ appealed this decision, and the appeal process was marked by procedural stays. On January 29, 2020, the appellate court rejected A.________'s request for suspensive effect in an ancillary procedural matter, leading him to file a further appeal at the federal level in March 2020, after the due date for submission of the appeal had already passed. A.________ also requested free legal assistance as part of his federal complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Kostenvorschuss (Revision Scheidungsurteil) Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Kostenvorschuss verspätete Einreichung Fristversäumnis Zahlungsbefehl Kindesschutzkosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted for decision under the simplified procedure due to tardiness.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs based on the specific circumstances of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_185/2020

Urteil vom 10. März 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt.

Gegenstand

Kostenvorschuss (Revision Scheidungsurteil),

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 29. Januar 2020 (BEZ.2020.4).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 22. April 2015 schied das Zivilgericht die Ehe von A.________ und B.________ und regelte namentlich die Kinderbelange betreffend die Tochter C.________ (geb. 2010).

Mit Entscheid vom 13. Juni 2019 sistierte die KESB gestützt auf Art. 274 Abs. 2 ZGB den persönlichen Verkehr zwischen dem sich im Strafvollzug befindenden Vater und der Tochter (dazu Urteil 5A_648/2019 vom 22. August 2019).

Am 9. August 2019 verlangte A.________ die Revision des Scheidungsurteils. Mit Verfügung vom 5. November 2019 wies der Zivilgerichtspräsident Basel-Stadt das diesbezügliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte Frist bis 26. November 2019 zur Leistung des Kostenvorschusses. Dagegen erhob A.________ am 15. November 2019 Beschwerde. Mit Verfügung vom 22. Januar 2020 sistierte das Appellationsgericht das Beschwerdeverfahren. Am 13. Januar 2020 erliess der Zivilgerichtspräsident eine Nachfristansetzung betreffend den Kostenvorschuss. Dagegen erhob A.________ wiederum Beschwerde. Den Antrag auf Sistierung der Nachfristansetzung nahm das Appellationsgericht mit Verfügung vom 29. Januar 2020 als sinngemässen Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung entgegen, wies ihn ab und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Aufhebung der Sistierung des ersten Beschwerdeverfahrens.

Gegen diese Verfügung hat A.________ am 6. März 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit einer Vielzahl von Begehren. Namentlich wird auch die unentgeltliche Rechtspflege verlangt.

Erwägungen:

1. Wie sich aus der Sendungsverfolgung ergibt und der Beschwerdeführer in seiner Eingabe selbst festhält, wurde ihm die angefochtene Verfügung am 31. Januar 2020 ausgehändigt. Sodann hält er fest, die Beschwerdefrist ende folglich am 2. März 2020. Dies trifft zu: Sie beträgt 30 Tage ( Art. 100 Abs. 1 BGG ), begann am 1. Februar 2020 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ), endete - weil der Februar im Jahr 2020 nicht 28, sondern 29 Tage zählt - am Sonntag, 1. März 2020 und verlängerte sich auf Montag, 2. März 2020 ( Art. 45 Abs. 1 BGG ). Indes wurde die Beschwerde erst am 6. März 2020 der Post übergeben (Eingang beim Bundesgericht am 9. März 2020). Sie ist somit verspätet.

2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. März 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli