Lifting of Representation Guardianship and Inadmissible Appeal Deadline Violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a legal dispute where an individual, born in 1962, contested the decision by the Child and Adult Protection Authority (KESB) Sarganserland, which had established a legal guardianship (Beistandschaft) for the individual involving the management of income and assets. The individual requested the termination of this guardianship multiple times, but the requests were denied by the KESB following personal discussions and a hearing with the legal guardian. Subsequently, the individual's appeal against the KESB decision was declared inadmissible by the Cantonal Court of St. Gallen on December 28, 2018, a decision that was communicated on January 3, 2019. The individual then filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on March 4, 2019, seeking to overturn the Cantonal Court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Lifting of Representation Guardianship and Inadmissible Appeal Deadline Violation: The individual requested the termination of this guardianship multiple times, but the requests were denied by the KESB following personal discussions and a hearing with the legal guardian. Subsequently, the individual's appeal against the KESB decision was declared inadmissible by the Cantonal Court of St. Gallen on December 28, 2018, a decision that was communicated on January 3, 2019. The individual then filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on March 4, 2019, seeking to overturn the Cantonal Court's decision.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by a presidential decree without entering the merits due to procedural defects (untimeliness and insufficient reasoning).
Used to waive the imposition of court costs due to the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_184/2019
Urteil vom 6. März 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Sarganserland.
Gegenstand
Beistandschaft,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen vom 28. Dezember 2018 (KES.2018.22).
Sachverhalt:
Mit Beschluss vom 30. März 2016 errichtete die KESB Sarganserland für A.________ (geb. 1962) eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung.
Mit mehreren Schreiben verlangte A.________ sinngemäss die Aufhebung der Beistandschaft, was die KESB nach einem persönlichen Gespräch und Anhörung der Beiständin mit Entscheid vom 3. Oktober 2018 abwies.
Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 28. Dezember 2018 nicht ein. Dieser wurde A.________ am 3. Januar 2019 zugestellt.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 4. März 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben.
Erwägungen:
1. Mit der Zustellung am 3. Januar 2019 begann die 30-tägige Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG zu laufen und die am 4. März 2019 eingereichte Beschwerde erweist sich als verspätet.
2. Im Übrigen könnte auch mangels Begründung nicht auf die Beschwerde eingetreten werden: In gedrängter Form ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). Die Eingabe besteht jedoch lediglich aus zwei Zetteln; auf dem einen steht, dass die Anzeige gegen die KESB-Organisation zurückgezogen werde, und der andere enthält die nicht weiter ausgeführte Bitte, in Bezug auf die Beschwerdeführerin und in Bezug auf deren Mutter die Beistandschaft aufzulösen.
3. Aufgrund des Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG mit Präsidialentscheid nicht einzutreten.
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Sarganserland und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. März 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli