Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_18/2022 KI-generiert

Representation Ward's Appeal Regarding Guardian's Report and Compensation Dismissed for Formal Defects

Geschäftsnummer 5A_18/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In the case presented to the Swiss Federal Tribunal, an individual, referred to as A.________, challenged a decision related to a guardianship arrangement involving asset management established by the Child and Adult Protection Authority of Zurich. A.________ initially contested the approval of a financial report and the related compensations by the authority in February 2020, but their complaint to the Zurich District Council was dismissed in October 2021 due to the expiration of the complaint period. A subsequent appeal to the Zurich Higher Court also resulted in no action being taken, as the appeal lacked sufficient reasoning. In January 2022, A.________ directed an appeal to the Swiss Federal Tribunal, though it was labeled as a "recourse" and aimed at the previous ruling by the higher court.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Representation Ward's Appeal Regarding Guardian's Report and Compensation Dismissed for Formal Defects: A.________ initially contested the approval of a financial report and the related compensations by the authority in February 2020, but their complaint to the Zurich District Council was dismissed in October 2021 due to the expiration of the complaint period. A subsequent appeal to the Zurich Higher Court also resulted in no action being taken, as the appeal lacked sufficient reasoning. In January 2022, A.________ directed an appeal to the Swiss Federal Tribunal, though it was labeled as a "recourse" and aimed at the previous ruling by the higher court.

Schlagwörter

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Kostenauflage (Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung) Vertretung im Kindes- und Erwachsenenschutz Vormund Genehmigung des Berichts formeller Mangel Beschwerdelegitimation Aufsichtsbeschwerde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure due to lack of substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court fees given the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_18/2022

Urteil vom 13. Januar 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich, Stauffacherstrasse 45, 8004 Zürich.

Gegenstand

Kostenauflage (Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 17. Dezember 2021 (PQ210081-O/U).

Sachverhalt:

Für A.________ wurde am 12. Juli 2011 eine Beistandschaft nach aArt. 392 Ziff. 1 und aArt. 393 Ziff. 2 ZGB errichtet, welche am 13. November 2014 in eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 und 395 ZGB umgewandelt wurde.

Gegen die Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 20. Februar 2020, mit welcher der Rechenschaftsbericht des Beistandes vom 30. Juni 2019 genehmigt und Entschädigungen geregelt wurden, erhob A.________ beim Bezirksrat Zürich am 7. Juni 2021 Beschwerde, auf welche dieser zufolge abgelaufener Beschwerdefrist mit Verfügung vom 28. Oktober 2021 nicht eintrat. Dagegen wandte sich A.________ an das Obergericht des Kantons Zürich und beantragte unter Bezugnahme auf den KESB-Beschluss vom 12. Juli 2011 die Aufhebung der Beistandschaft; mit Beschluss vom 17. Dezember 2021 trat das Obergericht auf die Beschwerde mangels Begründung nicht ein.

Mit als "Rekurs" betitelter Eingabe vom 9. Januar 2022 gelangt A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Eingabe nimmt klar ersichtlich (Dossiernummer und Auflistung der mitwirkenden Amtspersonen) Bezug auf den obergerichtlichen Beschluss und es wird festgehalten, dass dieser dem Bankenombudsmann übergeben worden sei. Jener ist zur Behandlung von Rechtsmitteln im Bereich des Erwachsenenschutzes offensichtlich unzuständig, während die Beschwerde an das Bundesgericht offen steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ). Die Eingabe wurde denn auch an das Bundesgericht adressiert. Indes enthält sie entgegen den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG weder ein Rechtsbegehren noch eine Begründung, inwiefern der angefochtene Beschluss gegen Recht verstossen soll.

2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB der Stadt Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Januar 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli