Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_176/2022 KI-generiert

Appeal on Involuntary Commitment Rejected for Lack of Reasoned Argument

Geschäftsnummer 5A_176/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a woman who voluntarily entered a psychiatric clinic and attempted to leave the same day. A psychiatrist ordered her compulsory detention, leading her to file a complaint against the confinement. Her complaint was initially dismissed by the Zurich District Court following a hearing where a psychiatrist's report was reviewed, and both she and a ward physician were heard. The woman then appealed to the Zurich High Court, which again denied her appeal. Subsequently, she submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal, challenging the High Court's decision on grounds including the existence of a mental disorder, the necessity for treatment, the proportionality of the detention, and the adequacy of the clinic. However, her complaint lacked sufficient reasoning for her claims, which resulted in the tribunal's refusal to consider it.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Involuntary Commitment Rejected for Lack of Reasoned Argument: A psychiatrist ordered her compulsory detention, leading her to file a complaint against the confinement. Her complaint was initially dismissed by the Zurich District Court following a hearing where a psychiatrist's report was reviewed, and both she and a ward physician were heard. The woman then appealed to the Zurich High Court, which again denied her appeal. Subsequently, she submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal, challenging the High Court's decision on grounds including the existence of a mental disorder, the necessity for treatment, the proportionality of the detention, and the adequacy of the clinic. However, her complaint lacked sufficient reasoning for her claims, which resulted in the tribunal's refusal to consider it.

Schlagwörter

KI-generiert
Fürsorgerische Unterbringung substantiierte Begründung psychiatrische Behandlung Verhältnismässigkeitserfordernisse Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs Zwangsmedikation fürsorgerische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal due to a lack of sufficient reasoning (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the waiver of court costs as part of the final order.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_176/2022

Urteil vom 11. März 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Psychiatrische K linik U.________.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 8. Februar 2022 (PA220005-O/U).

Erwägungen:

1. Die Beschwerdeführerin trat am 13. Januar 2022 freiwillig in die Psychiatrische Klinik U.________ ein. Nachdem sie die Klinik am selben Tag verlassen wollte, ordnete eine Notfallärztin die fürsorgerische Unterbringung der Beschwerdeführerin an.

Am 18. Januar 2022 erhob die Beschwerdeführerin beim Bezirksgericht Zürich Beschwerde gegen die fürsorgerische Unterbringung. Am 25. Januar 2022 fand die Hauptverhandlung/Anhörung statt, an der der Gutachter das Gutachten erstattete und die Beschwerdeführerin sowie der zuständige Stationsarzt angehört wurden. Mit Urteil vom selben Tag wies das Bezirksgericht die Beschwerde ab.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 26. Januar 2022 (Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Urteil vom 8. Februar 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab.

Am 9. März 2022 hat die Beschwerdeführerin Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116).

3. Die Beschwerde enthält einzig den Satz, dass gegen das Urteil Rekurs eingelegt werde. Mit den eingehenden Erwägungen des Obergerichts (Vorliegen einer psychischen Störung, Behandlungsbedürftigkeit, Verhältnismässigkeit der stationären Massnahme, Geeignetheit der Klinik) setzt sich die Beschwerdeführerin jedoch nicht auseinander.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 11. März 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg