Appeal Regarding Denial of Legal Aid Dismissed for Lack of Specific Substantive Request
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around an individual's appeal against a decision from the Cantonal Court of Graubünden, which denied them free legal aid concerning condominium owner contributions. The appellant submitted a single appeal challenging both the Cantonal Court's decision from November 28, 2019, and a related ruling refusing free legal assistance. They sought to have the case sent back to the Cantonal Court or, alternatively, a decision from the Federal Tribunal assigning all costs to their sister and awarding them a compensation of 2,000 francs. The appellant also requested the suspension of enforcement and free legal aid during the Federal Tribunal proceedings. The appeal was processed under two separate proceedings, one addressing first-instance cost issues and the other the denial of free legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 107 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Denial of Legal Aid Dismissed for Lack of Specific Substantive Request: The appellant submitted a single appeal challenging both the Cantonal Court's decision from November 28, 2019, and a related ruling refusing free legal assistance. They sought to have the case sent back to the Cantonal Court or, alternatively, a decision from the Federal Tribunal assigning all costs to their sister and awarding them a compensation of 2,000 francs. The appellant also requested the suspension of enforcement and free legal aid during the Federal Tribunal proceedings. The appeal was processed under two separate proceedings, one addressing first-instance cost issues and the other the denial of free legal aid.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the appeal is not entered upon (non-entrée en matière) due to procedural defects.
Used to dismiss the applicant's request for free legal aid due to the lack of merit of the appeal.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_164/2020
Urteil vom 28. Februar 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonsgericht von Graubünden, I. Zivilkammer,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege (Stockwerkeigentümerbeiträge),
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Zivilkammer, vom 28. November 2019 (ZK1 19 185).
Sachverhalt:
Für den Sachverhalt wird auf das Urteil 5A_163/2020 heutigen Datums verwiesen.
Gegen den Beschwerdeentscheid des Kantonsgerichts vom 28. November 2019 wie auch gegen den die unentgeltliche Rechtspflege verweigernden Entscheid gleichen Datums reichte A.________ am 25. Februar 2020 eine einzige Beschwerdeschrift ein. Zusammengefasst verlangt sie deren Aufhebung und Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht, eventualiter einen Entscheid durch das Bundesgericht (zusammengefasst) dahingehend, dass alle Kosten ihrer Schwester aufzuerlegen seien und diese ihr eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- zu leisten habe. Ferner wird für das bundesgerichtliche Verfahren aufschiebende Wirkung und unentgeltliche Rechtspflege verlangt.
Für den die erstinstanzlichen Kosten betreffenden Beschwerdeentscheid wurde das Verfahren 5A_163/2020 und für den die unentgeltliche Rechtspflege betreffenden Entscheid das vorliegend zu beurteilende Verfahren 5A_164/2020 angelegt.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass in Bezug auf den im vorliegenden Verfahren angefochtenen Entscheid kein reformatorisches Rechtsbegehren gestellt wird; ein solches wäre aber nötig, weil das Bundesgericht grundsätzlich reformatorisch entscheidet ( Art. 42 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 2 BGG ; BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490; 137 II 313 E. 1.3 S. 317).
2. Weiter scheitert die Beschwerde auch daran, dass sie in Bezug auf den die unentgeltliche Rechtspflege verweigernden Entscheid keine Begründung enthält. Mithin wird die Eingabe bereits den allgemeinen Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gerecht. Im Übrigen wären vorliegend ohnehin substanziierte Verfassungsrügen zu erheben.
3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
4. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
5. Mangels eines tauglichen Rechtsbegehrens und mangels einer Begründung konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
6. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Februar 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli