Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_16/2021 KI-generiert

Guardianship Termination and Liquidation Appeal Dismissed for Procedural and Substantive Defects

Geschäftsnummer 5A_16/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual who was placed under a guardianship by the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the Canton of Schaffhausen in Switzerland, which included oversight in areas such as daily structure and financial management. The guardianship led to the termination of the individual's apartment lease and liquidation of their household, actions which were approved by the KESB following a recommendation by the appointed guardian. The individual contested this decision, but their appeal was dismissed by the Canton of Schaffhausen's Higher Court. The Federal Tribunal received a further appeal, where the individual expressed concerns regarding their health, including dental care, and advocated for the freedom to choose their healthcare providers. However, the Federal Tribunal found the appeal lacked a sufficient legal argument and decided not to proceed with the case.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Guardianship Termination and Liquidation Appeal Dismissed for Procedural and Substantive Defects: The guardianship led to the termination of the individual's apartment lease and liquidation of their household, actions which were approved by the KESB following a recommendation by the appointed guardian. The individual contested this decision, but their appeal was dismissed by the Canton of Schaffhausen's Higher Court. The Federal Tribunal received a further appeal, where the individual expressed concerns regarding their health, including dental care, and advocated for the freedom to choose their healthcare providers. However, the Federal Tribunal found the appeal lacked a sufficient legal argument and decided not to proceed with the case.

Schlagwörter

KI-generiert
Beistandschaft Vormundschaftsbehörde Kündigung des Mietverhältnisses materielle Mängel Vormund Prozessvoraussetzung gesetzliche Vertretung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the collection of court costs based on the specific circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_16/2021

Urteil vom 12. Januar 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Wohn- und Pflegeheim U.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Schaffhausen,

Mühlentalstrasse 65A, 8200 Schaffhausen.

Gegenstand

Beistandschaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 4. Dezember 2020 (30/2020/4).

Sachverhalt:

Am 23. Mai 2017 errichtete die KESB Schaffhausen für A.________ eine Begleitbeistandschaft für den Bereich Tagesstruktur/Beschäftigung sowie eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung für die Bereiche Administration, Finanzen, Gesundheit und Wohnen.

Mit Beschluss vom 24. März 2020 stimmte die KESB der durch die Beiständin veranlassten Kündigung des Mietvertrages für die Wohnung in V.________ sowie der Liquidation des Haushaltes zu.

Die hiergegen erhobene Beschwerde von A.________ wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 4. Dezember 2020 ab.

Mit Beschwerde vom 7. Januar 2020 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Der Beschwerdeführer macht Ausführungen zu seiner Gesundheit, namentlich zu seiner Zahnprothese, und plädiert für freie Arzt- und Zahnarztwahl. Ferner hält er fest, dass er sich allerlei gefallen lassen müsse, obwohl er Schweizer sei. Die Beschwerde enthält indes weder ein Rechtsbegehren noch eine ansatzweise Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides, in welchem der gesundheitliche Zustand und die (Pflege-) Bedürfnisse des Beschwerdeführers sowie die Unmöglichkeit, jemals in die eigene Wohnung zurückzukehren, ausführlich geschildert werden.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB des Kantons Schaffhausen und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Januar 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli