Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_158/2025 KI-generiert

Insolvency Appeal Dismissed for Introduction of New Evidence

Geschäftsnummer 5A_158/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Insolvency Appeal Dismissed for Introduction of New Evidence A company in liquidation challenged a cantonal court decision that upheld the opening of bankruptcy proceedings against it, which had been initiated by a creditor. The Cantonal Court dismissed the company's appeal because it neither demonstrated payment of the debt nor proved that the creditor had withdrawn the bankruptcy petition. Before the Federal Supreme Court, the appellant company did not dispute the lower court's reasoning; instead, it outlined efforts to accept a settlement offer from the creditor and noted its intention to subsequently prove its solvency. The court held that the company could not introduce new facts or evidence before the Federal Supreme Court that should have been presented or proven before the Cantonal Court under Art. 174 SchKG (Debt Enforcement and Bankruptcy Act), as new facts are generally inadmissible (Art. 99 Abs. 1 BGG). Consequently, the appeal was deemed manifestly unreasoned and the court, applying the simplified procedure, decided not to admit the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 174 SchKG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Insolvency Appeal Dismissed for Introduction of New Evidence: The Cantonal Court dismissed the company's appeal because it neither demonstrated payment of the debt nor proved that the creditor had withdrawn the bankruptcy petition. Before the Federal Supreme Court, the appellant company did not dispute the lower court's reasoning; instead, it outlined efforts to accept a settlement offer from the creditor and noted its intention to subsequently prove its solvency. The court held that the company could not introduce new facts or evidence before the Federal Supreme Court that should have been presented or proven before the Cantonal Court under Art. 174 SchKG (Debt Enforcement and Bankruptcy Act), as new facts are generally inadmissible (Art. 99 Abs. 1 BGG). Consequently, the appeal was deemed manifestly unreasoned and the court, applying the simplified procedure, decided not to admit the appeal.

Schlagwörter

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Konkurseröffnung Zahlungsunfähigkeit Betreibung auf Konkurs neues Beweismittel Eröffnung des Verfahrens Prozesserledigung nachgewiesene Zahlungsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it lacked sufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_158/2025

Urteil vom 26. Februar 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG in Liquidation,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Konkurseröffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 24. Januar 2025 (2C 24 118).

Erwägungen:

1. Auf Begehren der Beschwerdegegnerin hin eröffnete das Bezirksgericht Willisau mit Entscheid vom 4. Dezember 2024 über die Beschwerdeführerin den Konkurs.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 18. Dezember 2024 (Postaufgabe) Beschwerde. Mit Entscheid vom 24. Januar 2025 wies das Kantonsgericht Luzern die Beschwerde ab.

Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 22. Februar 2025 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Nach

Art. 42 Abs. 2 BGG

ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (

BGE 140 III 86

E. 2;

140 III 115

E. 2).

3. Das Kantonsgericht hat die Beschwerde abgewiesen, da die Beschwerdeführerin weder die Zahlung nachgewiesen habe noch das Konkursbegehren zurückgezogen worden sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet dies vor Bundesgericht nicht. Stattdessen schildert sie, dass sie bereit wäre, einen Vergleichsvorschlag der Beschwerdegegnerin anzunehmen. Diese habe leider trotz mehrfacher Versuche nichts mehr von sich hören lassen, weshalb sie (die Beschwerdeführerin) dem Kantonsgericht nichts habe mitteilen können. Zudem werde sie auch versuchen, die Zahlungsfähigkeit nachzuweisen. Die Beschwerdeführerin kann jedoch vor Bundesgericht nicht nachholen, was sie vor Kantonsgericht im Rahmen von

Art. 174 SchKG

hätte vorbringen bzw. nachweisen müssen (vgl.

Art. 99 Abs. 1 BGG

). Es besteht demnach auch kein Anlass, um die angekündigte Nachreichung von Unterlagen abzuwarten.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

). Damit wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Konkursamt Luzern West, dem Regionalen Betreibungsamt Geuensee-Oberkirch-Schenkon, dem Handelsregister des Kantons Luzern, dem Grundbuchamt Luzern West und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 26. Februar 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Zingg