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5A_154/2026 KI-generiert

Involuntary psychiatric placement for paranoid schizophrenia; insufficient reasoning of appeal against placement order under Art. 42(2) BGG.

Geschäftsnummer 5A_154/2026
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Law Division) declined to enter into the merits of the appellant's appeal (no. 5A_154/2026), thereby leaving the cantonal decision in force that ordered the appellant's continued involuntary placement (fürsorgerische Unterbringung) in a psychiatric clinic. The appellant, who suffers from paranoid schizophrenia, had challenged the lower court's ruling that confirmed his placement for ongoing treatment and care, as he wished to return home. The Supreme Court held that the appeal lacked sufficient reasoning under Art. 42(2) BGG because the appellant failed to engage with the lower court's key findings—namely, that his condition still required clinic-based treatment and that the clinic was suitable. No court costs were imposed (Art. 66(1) BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Involuntary psychiatric placement for paranoid schizophrenia; insufficient reasoning of appeal against placement order under Art. 42(2) BGG: Civil Law Division) declined to enter into the merits of the appellant's appeal (no. 5A_154/2026), thereby leaving the cantonal decision in force that ordered the appellant's continued involuntary placement (fürsorgerische Unterbringung) in a psychiatric clinic. The appellant, who suffers from paranoid schizophrenia, had challenged the lower court's ruling that confirmed his placement for ongoing treatment and care, as he wished to return home. The Supreme Court held that the appeal lacked sufficient reasoning under Art. 42(2) BGG because the appellant failed to engage with the lower court's key findings—namely, that his condition still required clinic-based treatment and that the clinic was suitable. No court costs were imposed (Art. 66(1) BGG).

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for declining to enter into the appeal due to manifestly insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for waiving court costs in the disposition.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_154/2026

Urteil vom 17. Februar 2026

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Bovey, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Thun, Scheibenstrasse 5, 3600 Thun.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 4. Februar 2026 (KES 26 73).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer wurde am 22. Oktober 2025 ärztlich in der Klinik B.________ untergebracht. Mit Entscheid vom 1. Dezember 2025 wies die KESB Thun ihn zur ergänzenden stationären Begutachtung in die Klinik B.________ ein. Das Gutachten datiert vom 31. Dezember 2025. Mit Entscheid vom 9. Januar 2026 ordnete die KESB Thun die fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers in der Klinik B.________ an.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 26. Januar 2026 (Postaufgabe) Beschwerde. Am 3. Februar 2026 reichte die behandelnde Ärztin der Klinik B.________ eine ärztliche Stellungnahme ein. Am 4. Februar 2026 fand die mündliche Verhandlung statt. Mit Entscheid vom gleichen Tag wies das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde ab.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 16. Februar 2026 Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben.

2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2).

3. Das Obergericht hat erwogen, der Beschwerdeführer leide an paranoider Schizophrenie. Er bedürfe weiterhin der Behandlung und Betreuung. Diese könnten derzeit nur in einer Klinik sichergestellt werden und die Klinik B.________ stelle eine geeignete Einrichtung zur Behandlung des Beschwerdeführers dar.

Der Beschwerdeführer wünscht sich eine Entlassung aus der Klinik B.________ und er bringt vor, er möchte in die Wohnung zurück. Mit den genannten Erwägungen des Obergerichts setzt er sich nicht auseinander.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).

4. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, seiner Beiständin, der KESB Thun, der Klinik B.________ und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.

Lausanne, 17. Februar 2026

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Bovey

Der Gerichtsschreiber: Zingg