Father's Appeal Against Guardianship Decision Inadmissible Due to Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between a father and the Child and Adult Protection Authority (KESB) Oberaargau concerning the guardianship arrangements for a child born in 2008. The mother has sole parental responsibility, and the child is placed under guardianship. The KESB replaced the child's previous guardian with a new one as of December 2021 and approved the previous guardian's report covering October 2019 to November 2021. The father appealed this decision, arguing against it; however, the Bern Cantonal Court dismissed the appeal due to non-compliance with legal requirements. Subsequently, the father appealed to the Swiss Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Father's Appeal Against Guardianship Decision Inadmissible Due to Insufficient Substantiation: The mother has sole parental responsibility, and the child is placed under guardianship. The KESB replaced the child's previous guardian with a new one as of December 2021 and approved the previous guardian's report covering October 2019 to November 2021. The father appealed this decision, arguing against it; however, the Bern Cantonal Court dismissed the appeal due to non-compliance with legal requirements. Subsequently, the father appealed to the Swiss Federal Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated upon (non-entrée en matière) because it was manifestly insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.
The court costs were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_151/2022
Urteil vom 3. März 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Oberaargau,
Städtli 26, 3380 Wangen an der Aare,
B.________.
Gegenstand
Genehmigung des Berichts sowie Entlassung der Beiständin,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 1. Februar 2022 (KES 22 76).
Sachverhalt:
A.________ und B.________ sind die Eltern von C.________ mit Jahrgang 2008. Die Mutter übt die elterliche Sorge alleine aus. Für das Kind besteht eine Beistandschaft.
Mit Entscheid vom 29. November 2021 entliess die KESB Oberaargau die bisherige Beiständin und setzte per 1. Dezember 2021 eine neue ein. Mit weiterem Entscheid vom 14. Dezember 2021 genehmigte sie den Bericht der bisherigen Beiständin für die Zeit von Oktober 2019 bis November 2021.
Dagegen erhob der Vater am 27. Dezember 2021 Beschwerde. Mit Schreiben vom 29. Dezember 2021 wies ihn das Obergericht des Kantons Bern darauf hin, dass sie den gesetzlichen Anforderungen nicht genüge, wobei es diese im Einzelnen erläuterte und auch auf die Beschwerdefrist hinwies. Mit Eingabe vom 22. Januar 2022 wandte sich der Vater an die KESB, welche sie an das Obergericht weiterleitete. Mit Entscheid vom 1. Februar 2022 trat dieses auf die Beschwerde nicht ein.
Mit Eingabe vom 28. Februar 2022 (in Form einer Mail, aber ausgedruckt und unterschieben) wendet sich der Vater an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Die Eingabe besteht aus einer Collage von (sich teils wiederholenden und teils auch polemischen) Statements und Auszügen aus E-Mails, welche zwar in einem weiteren Sinn das Kind betreffen, aber keinen konkreten Bezug auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides nehmen.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Oberaargau, der Mutter und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt.
Lausanne, 3. März 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli