Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_148/2016 KI-generiert

Appeal Against Denial to Review Involuntary Institutionalization and Coercive Medical Measure Following Final Abatement Decision

Geschäftsnummer 5A_148/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal concerning involuntary psychiatric hospitalization and a medical coercive measure under Swiss law, specifically Article 434 of the Civil Code. The appellant had previously contested the legality of their hospitalization and the associated medical interventions, but the Court of Appeal found that the issues had been definitively resolved in a prior decision, rendering the new appeal inadmissible due to lack of a new subject for challenge. Consequently, the appeal was dismissed for not meeting the necessary legal criteria for valid grievances against the earlier judgment.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 434 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Against Denial to Review Involuntary Institutionalization and Coercive Medical Measure Following Final Abatement Decision: The appellant had previously contested the legality of their hospitalization and the associated medical interventions, but the Court of Appeal found that the issues had been definitively resolved in a prior decision, rendering the new appeal inadmissible due to lack of a new subject for challenge. Consequently, the appeal was dismissed for not meeting the necessary legal criteria for valid grievances against the earlier judgment.

Schlagwörter

KI-generiert
Zwangsmassnahmen Vollstreckungsentscheid medizinische Überprüfung Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids medizinische Zwangsbehandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed on the grounds that it lacked the required substantiation.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The simplified procedure is applied because the court did not enter upon the appeal under Art. 108 para. 1 BGG.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_148/2016

Urteil vom 23. Februar 2016

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Universitäre Psychiatrische Dienste.

Gegenstand

Ärztliche fürsorgerische Unterbringung, medizinische Zwangsmassnahme nach Art. 434 ZGB ,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Februar 2016 des Obergerichts des Kantons Bern (Kindes- und Erwachsenenschutzgericht).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 3. Februar 2016 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Beschwerdeeingabe vom 13. Januar 2016 des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

in Erwägung,

dass das Obergericht erwog, nachdem über die Beschwerden des Beschwerdeführers gegen seine ärztliche fürsorgerische Unterbringung sowie gegen eine medizinische Zwangsmassnahme nach Art. 434 ZGB durch rechtskräftigen abweisenden Beschwerdeentscheid vom 28. Dezember 2015 entschieden worden sei und kein neues Anfechtungsobjekt vorliege, könne auf die Beschwerdeeingabe vom 13. Januar 2016 zufolge Rechtskraft der angeordneten Massnahmen und mangels Anfechtungsobjekts nicht eingetreten werden, hingegen sei die Eingabe wegen des Bezugs zum Straf- und Massnahmevollzug an die diesbezügliche Abteilung der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern zur Prüfung einer allfälligen Behandlung weiterzuleiten,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 3. Februar 2016 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Universitären Psychiatrischen Diensten und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Februar 2016

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann