Inadmissible Appeal Against Temporary Divorce Measures Due to Lack of Constitutional Grounding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party filed a complaint regarding a decision made by the District Court that involved precautionary measures under the Civil Code in the context of an ongoing divorce process. The complaint was against a prior decision from the District Court that had denied the parties' requests for precautionary orders. The Federal Tribunal reviewed the complaint, noting that under current regulations, only constitutional rights could be cited in such appeals. The party failed to assert any constitutional violations in their submission, leading to a conclusion that the complaint was evidently inadmissible, and the party was subsequently ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 137 ZGB, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG; Inadmissible Appeal Against Temporary Divorce Measures Due to Lack of Constitutional Grounding: The complaint was against a prior decision from the District Court that had denied the parties' requests for precautionary orders. The Federal Tribunal reviewed the complaint, noting that under current regulations, only constitutional rights could be cited in such appeals. The party failed to assert any constitutional violations in their submission, leading to a conclusion that the complaint was evidently inadmissible, and the party was subsequently ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed as the basis for the decision not to enter into the appeal due to procedural deficiencies (inadmissibility).
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_128/2007 /blb
Verfügung vom 23. April 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin Gesine Arning,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Charlotte Schucan-Albrecht,
Bezirksgerichtsausschuss Maloja, 7503 Samedan.
Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen nach Art. 137 ZGB ,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschwerdeentscheid vom 28. Februar 2007
des Bezirksgerichtsausschusses Maloja.
Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 28. Februar 2007 des Bezirksgerichtsausschusses Maloja, der kantonale Beschwerden der Parteien gegen einen Massnahmeentscheid nach Art. 137 ZGB des Bezirksgerichtspräsidenten Maloja abgewiesen hat,
in Erwägung,
dass mit der Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 98 BGG ),
dass die vorliegende Beschwerde einen (im Rahmen des zwischen den Parteien hängigen Scheidungsprozesses gefällten) Massnahmeentscheid nach Art. 137 ZGB und damit einen vorsorglichen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 98 BGG zum Gegenstand hat (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 90 Entwurf, S. 4336f.), gegen den allein die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte offen steht,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht ein verfassungsmässiges Recht nicht einmal anruft,
dass er erst recht nicht nach den Anforderungen des Art. 106 Abs. 2 BGG , d.h. entsprechend der altrechtlichen Vorschrift des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der entscheidenden Erwägungen des Bezirksgerichtsausschusses klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid vom 28. Februar 2007 verletzt worden sind ( BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),
dass eine Beschwerdeergänzung nach Ablauf der (durch die Ferien nach Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG nicht gehemmten: Art. 46 Abs. 2 BGG ) Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) ausgeschlossen ist,
dass somit auf die (mangels zulässiger Rügen) offensichtlich unzulässige Beschwerde gestützt auf Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG )
dass das vereinfachte Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
verfügt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Bezirksgerichtsausschuss Maloja schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. April 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: