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5A_124/2009 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Unpaid Cost Advance in Guardianship Case

Geschäftsnummer 5A_124/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant challenging a decision made by a cantonal guardianship authority in relation to a combined guardian appointment. The complainant filed an appeal against the ruling of the Administrative Court of the Canton of Glarus, which occurred on January 21, 2009. However, the complainant failed to pay a required court fee within the stipulated deadline, despite being given a final opportunity to do so. As a result, the court decided to dismiss the appeal and impose court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Unpaid Cost Advance in Guardianship Case: The complainant filed an appeal against the ruling of the Administrative Court of the Canton of Glarus, which occurred on January 21, 2009. However, the complainant failed to pay a required court fee within the stipulated deadline, despite being given a final opportunity to do so. As a result, the court decided to dismiss the appeal and impose court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Verwaltungskosten Vormundschaft Zahlungsbefehl nachträglicher Rechtsvorschlag Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used for the simplified procedure to declare non-admission of the appeal due to the failure to meet procedural requirements.

Art. 62 Abs. 3 BGG

The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid within the set time limit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Determines that the appellant must bear the court costs due to the dismissal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_124/2009

Urteil vom 2. April 2009

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonale Vormundschaftsbehörde,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kombinierte Beiratschaft,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 21. Januar 2009 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus (II. Kammer).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 21. Januar 2009 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 10. März 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 24. Februar 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 14. März 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. April 2009

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann