Failure to Pay Cost Advance Leads to Inadmissibility in Debt Enforcement Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the individual submitted a request for the restoration of deadlines concerning three legal challenges, which was subsequently dismissed by the Bernese Court of Appeal on January 30, 2017. The individual filed a complaint against this decision with the Federal Tribunal on February 11, 2017. The Federal Tribunal informed the individual that it does not accept communications via email and required the designation of a delivery address in Switzerland while also requesting a deposit of court costs. The individual failed to pay the requested deposit by the deadline, leading the tribunal to declare that it would not consider the complaint. Consequently, the individual was responsible for covering the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 39 BGG, Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Inadmissibility in Debt Enforcement Appeal: The individual filed a complaint against this decision with the Federal Tribunal on February 11, 2017. The Federal Tribunal informed the individual that it does not accept communications via email and required the designation of a delivery address in Switzerland while also requesting a deposit of court costs. The individual failed to pay the requested deposit by the deadline, leading the tribunal to declare that it would not consider the complaint. Consequently, the individual was responsible for covering the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits (Nichteintreten) under the simplified procedure based on this article.
Cited as the basis for setting a final deadline for the payment of the cost deposit, leading to the non-entry into the merits.
Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_123/2017
Urteil vom 3. Mai 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Emmental-Oberaargau.
Gegenstand
Gesuch um Wiederherstellung von Fristen,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 30. Januar 2017.
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 30. Januar 2017 wies das Obergericht des Kantons Bern ein Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung dreier Rechtsvorschlagsfristen ab.
Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 11. Februar 2017 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 13. Februar 2017 hat das Bundesgericht dem Beschwerdeführer - in Beantwortung eines entsprechenden Ansinnens - mitgeteilt, dass das Bundesgericht nicht via E-Mail verkehrt. Es hat ihn zur Bezeichnung eines Zustellungsdomizils in der Schweiz aufgefordert ( Art. 39 BGG ), wobei ohne Gegenbericht davon ausgegangen werde, dass Zustellungen weiterhin an seine bekannte Schweizer c/o-Adresse erfolgen können. Zugleich hat es einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einverlangt ( Art. 62 BGG ). Diese Verfügung ist am 21. Februar 2017 zugestellt worden. Nachdem der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht binnen Frist geleistet hatte, ist ihm mit Verfügung vom 20. März 2017 eine Nachfrist zur Vorschussleistung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG gesetzt worden (unter Androhung des Nichteintretens bei nicht innert der Nachfrist erfolgten Zahlung). Der Beschwerdeführer hat diese Verfügung nicht abgeholt und den Kostenvorschuss binnen Nachfrist nicht geleistet.
Androhungsgemäss ist demnach gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung auf die Beschwerde nicht einzutreten.
2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg