Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Procedural Order for Lack of Admissibility Grounds.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint with the Appellationsgericht Basel-Stadt on December 20, 2020, alleging denial of justice. The court issued an initial procedural order on January 4, 2021, and then modified it on January 13, 2021, withdrawing certain previous directions and not admitting parts of the complaint due to lack of reasoning. The plaintiff subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal against this order, seeking review. The appeal case included a request for free legal aid, which was presented on February 18, 2021, after being notified about the requirement to advance costs. The Federal Tribunal received the related cantonal records for review but did not obtain formal statements from the parties, as the case was deemed immediately ready for a decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Procedural Order for Lack of Admissibility Grounds: The court issued an initial procedural order on January 4, 2021, and then modified it on January 13, 2021, withdrawing certain previous directions and not admitting parts of the complaint due to lack of reasoning. The plaintiff subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal against this order, seeking review. The appeal case included a request for free legal aid, which was presented on February 18, 2021, after being notified about the requirement to advance costs. The Federal Tribunal received the related cantonal records for review but did not obtain formal statements from the parties, as the case was deemed immediately ready for a decision.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained under the simplified procedure because it appeared manifestly unfounded.
The request for legal aid was denied because the appeal lacked substantive prerequisites for success.
Court costs were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_118/2021
Urteil vom 23. Februar 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Zivilgericht Basel-Stadt, Bäumleingasse 5, 4051 Basel,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rechtsverweigerung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 13. Januar 2021 (BEZ.2020.67).
Sachverhalt:
Beim Appellationsgericht Basel-Stadt reichte A.________ am 20. Dezember 2020 eine Rechtsverweigerungsbeschwerde ein.
Am 4. Januar 2021 erliess dieses eine Instruktionsverfügung.
Mit weiterer prozessleitender Verfügung vom 13. Januar 2021 kam es auf diese zurück und modifizierte sie teilweise (Ziff. 1: Widerruf der damaligen Ziff. 3, wonach Nachfrist zur Nachreichung einer Verfügung gesetzt worden war; Ziff. 2: Widerruf der damaligen Ziff. 4, wonach die mitgeteilte Adresse in den anderen hängigen Verfahren nicht berücksichtigt werde; Ziff. 3: mangels Begründung Nichteintreten betreffend den verlangten Widerruf der damaligen Ziff. 1, wonach ein Teil der Rechtsverweigerungsbeschwerde zuständigkeitshalber an das Zivilgericht weitergeleitet wurde).
Gegen die Verfügung vom 13. Januar 2021 hat A.________ beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Es wurden die kantonalen Akten, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt, weil das Verfahren sofort spruchreif ist. Auf die Kostenvorschussverfügung hin hat der A.________ am 18. Februar 2021 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt.
Erwägungen:
1. Grundsätzlich sind vor Bundesgericht nur Endentscheide letzter kantonaler Instanzen anfechtbar ( Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ). Gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen ( Art. 92 BGG ), ist eine Beschwerde beim Bundesgericht nur ganz ausnahmsweise möglich, wobei die hierfür nötigen Voraussetzungen im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG in der Beschwerde im Einzelnen darzutun sind ( BGE 141 IV 289 E. 1.3 S. 292; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 137 III 324 E. 1.1 S. 329).
2. Es erfolgt keine entsprechende Darlegung, weshalb die Beschwerde offensichtlich unbegründet bleibt und folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.
3. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli