Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_114/2021 KI-generiert

Supervised Outpatient Medication Order Affirmed; Federal Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Specificity

Geschäftsnummer 5A_114/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A woman with a history of inpatient treatments was instructed by the Child and Adult Protection Authority of Basel-Stadt to take her medication daily under supervision at the University Psychiatric Clinic after her last discharge. She challenged this order in court, and her appeal was rejected by the Court for Protective Placements of Basel-Stadt. Subsequently, she filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on February 8, 2021, disputing the court's decision to enforce the supervised medication intake, but the complaint did not fulfill the requirements for constitutional review.

Legislator-Regeste

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Art. 437 Abs. 1 ZGB, Art. 15 KESG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Supervised Outpatient Medication Order Affirmed; Federal Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Specificity: She challenged this order in court, and her appeal was rejected by the Court for Protective Placements of Basel-Stadt. Subsequently, she filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on February 8, 2021, disputing the court's decision to enforce the supervised medication intake, but the complaint did not fulfill the requirements for constitutional review.

Schlagwörter

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Ambulante Nachbetreuung ambulante Behandlung Erwachsenenschutz begleitetes Besuchsrecht Zwangsmedikation Dauerverfügung psychiatrische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected without delving into the merits based on this procedural provision in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide on the waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_114/2021

Urteil vom 11. Februar 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Basel-Stadt, Rheinsprung 16/18, 4051 Basel.

Gegenstand

Ambulante Nachbetreuung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Gerichts für fürsorgerische Unterbringungen Basel-Stadt vom 5. Januar 2021 (14-K/2020).

Sachverhalt:

A.________ hat eine lange Geschichte mit stationären Aufenthalten und ambulanten Massnahmen hinter sich. Nach der letzten Klinikentlassung erteilte ihr die KESB Basel Stadt mit Entscheid vom 23. Oktober 2020 die Weisung, die ärztlich verordnete Medikation unter Aufsicht in der Universitären Psychiatrischen Klinik täglich einzunehmen. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Gericht für fürsorgerische Unterbringungen Basel-Stadt mit Entscheid vom 5. Januar 2021 ab. Mit Beschwerde vom 8. Februar 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Der Bundesgesetzgeber regelt die Nachbetreuung nicht selbst, sondern er hat mit einem zuteilenden Vorbehalt in Art. 437 Abs. 1 ZGB die Kantone zu entsprechender Legiferierung ermächtigt. Der Kanton Basel-Stadt hat von dieser Gesetzgebungskompetenz Gebrauch gemacht. Die Massnahme ist gemäss dem angefochtenen Entscheid explizit auf die kantonale Rechtsgrundlage von Art. 15 KESG/BS abgestützt.

Die Verletzung kantonalen Rechts kann das Bundesgericht indes nur im Zusammenhang mit Verfassungsrügen prüfen, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dass das kantonale Recht willkürlich angewandt worden sei ( BGE 139 III 225 E. 2.3 S. 231; 139 III 252 E. 1.4 S. 254; 142 II 369 E. 2.1 S. 372).

Solche Vorbringen erhebt die Beschwerdeführerin nicht; sie hält einzig fest, dass man über sie bestimme und sie keine Medikamente haben möchte. Sie ruft mit dieser Aussage weder explizit noch von der Sache her verfassungsmässige Rechte als verletzt an und die Begründungsanforderungen, wie sie sich aus dem Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG ergeben, sind nicht erfüllt (vgl. dazu BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246 ; 141 I 36 E. 1.3 S. 41; 142 II 369 E. 2.1 S. 372; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Basel-Stadt und dem Gericht für fürsorgerische Unterbringungen Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Februar 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli