Inadmissibility of Appeal Lacking Exhaustion of Cantonal Remedies in Mandatory Care Placement Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual, A.________, was involuntarily committed by Dr. med. B.________. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on February 7, 2021, seeking immediate release from detention, alleging being forcibly held and medicated. A.________ also expressed dissatisfaction with having a legal guardian, mentioning that the police failed to investigate a murderer she named. The federal tribunal indicated that A.________ must first direct her appeal to the Bernese Cantonal Court's Child and Adult Protection Court, as they handle such initial complaints, before any possible appeal to the federal level.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Lacking Exhaustion of Cantonal Remedies in Mandatory Care Placement Dispute: med. B.________. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on February 7, 2021, seeking immediate release from detention, alleging being forcibly held and medicated. A.________ also expressed dissatisfaction with having a legal guardian, mentioning that the police failed to investigate a murderer she named. The federal tribunal indicated that A.________ must first direct her appeal to the Bernese Cantonal Court's Child and Adult Protection Court, as they handle such initial complaints, before any possible appeal to the federal level.
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KI-generiertThe appeal was dismissed under the simplified procedure due to lack of functional jurisdiction.
The court waived the collection of judicial costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_112/2021
Urteil vom 11. Februar 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen die Verfügung von B.________ vom 3. Februar 2021.
Sachverhalt:
A.________ wurde am xx.xx.2021 von Dr. med. B.________ fürsorgerisch untergebracht.
Mit Eingabe vom 7. Februar 2021 wendet sie sich an das Bundesgericht mit dem Anliegen um sofortige Entlassung. Sie sei eingesperrt worden und man gebe ihr Medikamente. Die Polizei habe keine Anzeige gegen einen (namentlich genannten) Mörder aufgenommen. Im Übrigen wolle sie ab sofort keine Beiständin mehr.
Erwägungen:
1. Das Bundesgericht kann einzig Beschwerden beurteilen, welche sich gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide richten ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerdeführerin muss sich deshalb zuerst an das Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, wenden. Dies ist in der Rechtsmittelbelehrung denn auch so vermerkt und gemäss Rückfrage hat sie dort offenbar bereits eine Beschwerde eingereicht. Den obergerichtlichen Entscheid wird sie bei Bundesgericht anfechten können, soweit dieser negativ ausfallen sollte.
2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde mangels funktioneller Zuständigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Februar 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli