Custody Dispute Appeal Inadmissibility Due to Unexhausted Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute concerning emergency custody measures between two parties following a judicial decision made on January 3, 2017. The court initially granted custody of the couple’s children to the father and allowed the mother only supervised visitation rights. The mother challenged this decision by filing a complaint with the Federal Tribunal on February 3, 2017, seeking to overturn the emergency custody order. However, the court later determined that the complaint did not meet the necessary legal criteria for admissibility and thus chose not to entertain it further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 265 Abs. 1 ZPO, Art. 72 Abs. 1 BGG, Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 76 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Custody Dispute Appeal Inadmissibility Due to Unexhausted Remedies: The court initially granted custody of the couple’s children to the father and allowed the mother only supervised visitation rights. The mother challenged this decision by filing a complaint with the Federal Tribunal on February 3, 2017, seeking to overturn the emergency custody order. However, the court later determined that the complaint did not meet the necessary legal criteria for admissibility and thus chose not to entertain it further.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by the single judge based on this provision regarding simplified procedure for inadmissible appeals.
The cost of the proceedings was imposed on the appellant based on this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_109/2017
Urteil vom 7. Februar 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. André Clerc,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Meuwly,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
vorsorgliche Massnahmen (Obhut),
Beschwerde gegen den Entscheid des Gerichts des Sensebezirks BGSEN vom 3. Januar 2017.
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 3. Januar 2017 übertrug der Gerichtspräsident des Sensebezirks im Rahmen einer dringlichen vorsorglichen Massnahme gestützt auf Art. 265 Abs. 1 ZPO die Obhut über die Kinder der Parteien dem Vater, B.A.________, und räumte der Mutter, A.A.________, ein begleitetes Besuchsrecht ein. A.A.________ (Beschwerdeführerin) hat diese Verfügung am 3. Februar 2017 (Postaufgabe) beim Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen und Verfassungsbeschwerde angefochten. Sie ersucht im Wesentlichen um Aufhebung der dringlichen vorsorglichen Massnahme. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
2.
2.1. Zulässiges Rechtsmittel gegen Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Beschwerde in Zivilsachen ( Art. 72 Abs. 1 BGG ; Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG).
2.2. Angefochten ist der Entscheid des erstinstanzlichen Richters betreffend dringliche vorsorgliche Massnahmen im Sinn von Art. 265 Abs. 1 ZPO . Da diese Massnahme nach Anhörung der Parteien gegebenenfalls durch eine ordentliche vorsorgliche Massnahme ersetzt oder aufgehoben wird, ist der kantonale Instanzenzug nicht ausgeschöpft worden ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Überdies fehlt es an einem Rechtsschutzinteresse ( Art. 76 Abs. 1 BGG ; BGE 137 III 417 Nr. 61).
3. Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Zivilsachen ist somit im vereinfachten Verfahren durch das präsidierendes Mitglied der Abteilung (Art. 108 Abs. 1 bzw. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde in Zivilsachen wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Gericht des Sensebezirks BGSEN schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Februar 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zbinden