Federal Supreme Court Declines Review Due to Untimely Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning the approval of a legal transaction requiring consent. The appellant contested the decision made by a cantonal court regarding the child's and adult's protection authority, which had determined that the initial complaint did not meet the necessary requirements for consideration. The appeal was deemed inadmissible due to being submitted after the statutory deadline, and it also failed to satisfy the necessary legal justification criteria. Consequently, the tribunal did not entertain the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 2 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 46 BGG, Art. 108Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 LTF; Federal Supreme Court Declines Review Due to Untimely Appeal: The appellant contested the decision made by a cantonal court regarding the child's and adult's protection authority, which had determined that the initial complaint did not meet the necessary requirements for consideration. The appeal was deemed inadmissible due to being submitted after the statutory deadline, and it also failed to satisfy the necessary legal justification criteria. Consequently, the tribunal did not entertain the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the basis for applying the simplified procedure.
The appeal was dismissed under the simplified procedure due to tardiness.
Although not explicitly cited in the dispositive, the text mentions 'keine Gerichtskosten zu erheben sind', which in principle relates to procedural costs, but since the dispositive only mandates 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben', the relevant provision for costs/legal aid applied in the dispositive should be considered. However, since the decision only states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben' without citing Art. 66 LTF or similar in the dispositive, only the applicable procedural rule (Art. 108) and the outcome regarding costs (no costs levied) are strictly extracted from the dispositive orders 1 and 2. Since the decision explicitly states the consequence of Art. 108 is that no costs are levied (implied by order 2), and explicitly states no costs are levied in order 2, no specific cost provision is cited in the operative part instructing the payment/non-payment.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_109/2016
Urteil vom 5. Februar 2016
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________,
B.________,
weitere Verfahrensbeteiligte.
Gegenstand
Prüfung eines zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäfts,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil
vom 16. Dezember 2015 des Kantonsgerichts
Basel-Landschaft (Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 16. Dezember 2015 des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, das auf eine (den Begründungsanforderungen nicht genügende und trotz Aufforderung nicht verbesserte) Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (betreffend Prüfung eines zustimmungsbedürftigen Geschäfts) nicht eingetreten ist,
in Erwägung,
dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass das Urteil des Kantonsgerichts vom 16. Dezember 2015 zufolge Nichtabholens bei der Post als der Beschwerdeführerin am letzten Tag der Abholfrist, d.h. als am 24. Dezember 2015 zugestellt gilt ( Art. 44 Abs. 2 BGG ),
dass somit das Urteil der Beschwerdeführerin während des Friststillstandes (18. Dezember bis 2. Januar) gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG eröffnet worden ist,
dass die 30-tägige Beschwerdefrist am ersten Tag nach dem Ende des Stillstandes, d.h. am 3. Januar 2016 zu laufen begonnen hat (erster zählender Tag: BGE 132 II 153 E. 4.2 und Urteil 4A_372/2007 vom 11. Oktober 2007, sowie AMSTUTZ/ARNOLD, in: Basler Kommentar, 2. Auflage 2011, N. 4 und N. 5 zu Art. 46 BGG ),
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 3. Februar 2016 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Montag, den 1. Februar 2016) der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,
dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________, der weiteren Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Februar 2016
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann