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5A_1080/2020 KI-generiert

Appeal Regarding Advance Court Costs for Guardianship Damages Dismissed

Geschäftsnummer 5A_1080/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a plaintiff who filed a complaint with the Appellate Court of the Canton of Zurich against the Zurich District Court, seeking damages related to previous guardianship measures and alleging denial of justice. The appellate court ordered the plaintiff to pay a court cost advance of 2,000 Swiss Francs by January 12, 2021. The plaintiff appealed to the Swiss Federal Tribunal on December 23, 2020, challenging this order as an interim decision which, under Swiss law, can only be contested if it could cause irreparable harm. The plaintiff, however, did not demonstrate that he would suffer such a disadvantage, nor did he claim that a request for legal aid was overlooked by the appellate court.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Advance Court Costs for Guardianship Damages Dismissed: The appellate court ordered the plaintiff to pay a court cost advance of 2,000 Swiss Francs by January 12, 2021. The plaintiff appealed to the Swiss Federal Tribunal on December 23, 2020, challenging this order as an interim decision which, under Swiss law, can only be contested if it could cause irreparable harm. The plaintiff, however, did not demonstrate that he would suffer such a disadvantage, nor did he claim that a request for legal aid was overlooked by the appellate court.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Schadenersatzzahlung vereinfachtes Verfahren unentgeltliche Rechtspflege Vormundschaft Zahlungsbefehl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal would not be entered into in the simplified procedure because it was evidently inadmissible as an appeal against an interlocutory decision lacking necessary substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs due to the outcome of the case.

Art. 93 BGG

Cited to classify the contested decision as an interlocutory decision, the condition of which (non-reparable disadvantage) was not met by the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_1080/2020

Urteil vom 15. Januar 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Zürich, Badenerstrasse 90, 8004 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kostenvorschuss (Schadenersatz im Zusammenhang mit vormundschaftsrechtlichen Massnahmen, Rechtsverweigerung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 14. Dezember 2020 (RB200024-O/Z01).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer reichte am 3. September 2020 (Poststempel) eine Beschwerde gegen das Bezirksgericht Zürich beim Obergericht des Kantons Zürich ein. Hintergrund bildet offenbar eine Schadenersatzklage wegen früherer vormundschaftsrechtlicher Massnahmen und der Vorwurf der Rechtsverweigerung. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2020 setzte das Obergericht dem Beschwerdeführer eine Frist bis zum 12. Januar 2021 zur Bezahlung eines Gerichtskostenvorschusses von Fr. 2'000.-- an.

Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 23. Dezember 2020 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Die angefochtene Verfügung ist ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG , der vor Bundesgericht nur eingeschränkt angefochten werden kann. Vorliegend ist erforderlich, dass er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), was vom Beschwerdeführer darzulegen ist. Er legt jedoch keinen solchen Nachteil dar. Insbesondere zeigt er nicht auf, dass er finanziell nicht in der Lage wäre, den Kostenvorschuss zu bezahlen ( BGE 142 III 798 E. 2 S. 800 ff.). Er macht auch nicht geltend, das Obergericht habe ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege übergangen.

Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Eine Parteientschädigung an ihn fällt ausser Betracht ( Art. 68 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Januar 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg