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5A_105/2022 KI-generiert

Debtor's Challenge to Seizure: Untimely Appeal

Geschäftsnummer 5A_105/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a debt enforcement proceeding executed by a local debt collection office on November 10, 2020. The individual initially appealed to the Bezirksgericht Baden, which dismissed the complaint and the request for legal aid on May 6, 2021. Subsequently, the individual appealed to the Obergericht of the Canton of Aargau, which also dismissed the appeal on January 21, 2022, and denied the request for legal aid. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal on February 7, 2022, challenging the decision of the Obergericht. However, the appeal submitted to the Federal Tribunal was deemed inadmissible due to being filed after the ten-day deadline from the notification of the Obergericht's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Debtor's Challenge to Seizure: Untimely Appeal: The individual initially appealed to the Bezirksgericht Baden, which dismissed the complaint and the request for legal aid on May 6, 2021. Subsequently, the individual appealed to the Obergericht of the Canton of Aargau, which also dismissed the appeal on January 21, 2022, and denied the request for legal aid. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal on February 7, 2022, challenging the decision of the Obergericht. However, the appeal submitted to the Federal Tribunal was deemed inadmissible due to being filed after the ten-day deadline from the notification of the Obergericht's decision.

Schlagwörter

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Pfändung gesetzliche Frist Vollstreckungsentscheid nachträglicher Rechtsvorschlag unentgeltliche Rechtspflege Reihenfolge der Pfändung Konkursandrohung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to refuse entry into the merits of the appeal due to procedural grounds (untimely filing) under the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the appellant's request for free legal aid for the federal court proceedings.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_105/2022

Urteil vom 21. Februar 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Wagner,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Bezirksgericht Baden, Präsidium 1 des Zivilgerichts als untere Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter im Bezirk Baden, Mellingerstrasse 2a, 5400 Baden,

2. Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau,

Beschwerdegegner,

Betreibungsamt U.________,

1. B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Henzer,

2. Einwohnergemeinde V.________.

Gegenstand

Pfändung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbehörde, vom 21. Januar 2022 (KBE.2021.15).

Erwägungen:

1. Das Betreibungsamt U.________ vollzog am 10. November 2020 gegen den Beschwerdeführer die Pfändung in der Gruppe Nr. xxx.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 4. Januar 2021 Beschwerde beim Bezirksgericht Baden. Mit Entscheid vom 6. Mai 2021 wies das Bezirksgericht die Beschwerde und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 20. Mai 2021 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau. Mit Entscheid vom 21. Januar 2022 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit sie nicht gegenstandslos geworden war. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wies es ab.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 7. Februar 2022 (Postaufgabe gleichentags) Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.

2. Der angefochtene Entscheid wurde dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 24. Januar 2022 zugestellt, was sich sowohl aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Beilagen wie auch aus den Akten des Obergerichts ergibt. Die zehntägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG ) begann am 25. Januar 2022 zu laufen und endete am Donnerstag, 3. Februar 2022. Die auf den 7. Februar 2022 datierte und am selben Tag der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde ist verspätet ( Art. 48 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten mitgeteilt.

Lausanne, 21. Februar 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg