Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_105/2008 KI-generiert

Appeal Concerning Compulsory Medical Treatment Order Moot Due to Release

Geschäftsnummer 5A_105/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a psychiatric university clinic regarding a court-sanctioned compulsory treatment as part of a preventive detention. The individual sought to challenge a decision made by a regional court that upheld the compulsory treatment. Subsequently, the claimant expressed the intention to withdraw the complaint, and it was noted that the individual had been released from the facility where they were held. The court decided to treat the complaint as resolved and considered the request for free legal aid for the judicial procedure, acknowledging the individual's financial need and the merit of the initial claim.

Legislator-Regeste

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Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Appeal Concerning Compulsory Medical Treatment Order Moot Due to Release: The individual sought to challenge a decision made by a regional court that upheld the compulsory treatment. Subsequently, the claimant expressed the intention to withdraw the complaint, and it was noted that the individual had been released from the facility where they were held. The court decided to treat the complaint as resolved and considered the request for free legal aid for the judicial procedure, acknowledging the individual's financial need and the merit of the initial claim.

Schlagwörter

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Zwangsbehandlung medizinische Zwangsbehandlung unentgeltliche Rechtspflege veränderte Verhältnisse Bedürftigkeit Anspruch auf einen Entscheid Haftentlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

The court ruled on the right to free legal aid based on these articles.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided that no judicial costs should be levied.

Art. 71 BGG

The appeal was dismissed as moot based on this provision.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_105/2008/don

Urteil vom 31. März 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Edmund Schönenberger,

gegen

Psychiatrische Universitätsklinik Y.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Zwangsbehandlung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 31. Januar 2008.

Nach Einsicht

in den Beschluss vom 31. Januar 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mit dem die gegen X.________ verfügte Zwangsbehandlung im Rahmen einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung geschützt worden ist,

in die Beschwerde in Zivilsachen von X.________ vom 17. Februar 2008 gegen diesen Beschluss,

in den Fax der Beschwerdeführerin vom 1. März 2008,

in das Schreiben des Anwaltes der Beschwerdeführerin vom 27. März 2008,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit Fax vom 1. März 2008 den Rückzug der Beschwerde erklärt hat,

dass der Rückzug wie die Beschwerderhebung die Originalunterschrift der beschwerdeführenden Partei voraussetzt,

dass die Beschwerdeführerin laut Mitteilung ihres inzwischen entlassenen Anwaltes vom 27. März 2008 nunmehr aus der Anstalt Z.________ entlassen worden ist,

dass es sich demzufolge rechtfertigt, die Beschwerde in Anwendung von Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP vom Präsidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung ( Art. 32 Abs. 2 BGG ) als gegenstandslos abzuschreiben,

dass keine Kosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass dem Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren - soweit dieses nicht gegenstandslos geworden ist - entsprochen werden kann, da die Beschwerde nicht als von vornherein aussichtslos galt und die Beschwerdeführerin bedürftig ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. Ihr wird Rechtsanwalt Edmund Schönenberger, Postfach 333, 8153 Rümlang, als Rechtsbeistand beigegeben.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Rechtsanwalt Schönenberger wird ein Honorar von Fr. 1'000.-- aus der Bundesgerichtskasse entrichtet.

5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. März 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden