Appeal Concerning Compulsory Medical Treatment Order Moot Due to Release
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a psychiatric university clinic regarding a court-sanctioned compulsory treatment as part of a preventive detention. The individual sought to challenge a decision made by a regional court that upheld the compulsory treatment. Subsequently, the claimant expressed the intention to withdraw the complaint, and it was noted that the individual had been released from the facility where they were held. The court decided to treat the complaint as resolved and considered the request for free legal aid for the judicial procedure, acknowledging the individual's financial need and the merit of the initial claim.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Appeal Concerning Compulsory Medical Treatment Order Moot Due to Release: The individual sought to challenge a decision made by a regional court that upheld the compulsory treatment. Subsequently, the claimant expressed the intention to withdraw the complaint, and it was noted that the individual had been released from the facility where they were held. The court decided to treat the complaint as resolved and considered the request for free legal aid for the judicial procedure, acknowledging the individual's financial need and the merit of the initial claim.
Schlagwörter
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KI-generiertThe court ruled on the right to free legal aid based on these articles.
The court decided that no judicial costs should be levied.
The appeal was dismissed as moot based on this provision.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_105/2008/don
Urteil vom 31. März 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Edmund Schönenberger,
gegen
Psychiatrische Universitätsklinik Y.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Zwangsbehandlung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 31. Januar 2008.
Nach Einsicht
in den Beschluss vom 31. Januar 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mit dem die gegen X.________ verfügte Zwangsbehandlung im Rahmen einer fürsorgerischen Freiheitsentziehung geschützt worden ist,
in die Beschwerde in Zivilsachen von X.________ vom 17. Februar 2008 gegen diesen Beschluss,
in den Fax der Beschwerdeführerin vom 1. März 2008,
in das Schreiben des Anwaltes der Beschwerdeführerin vom 27. März 2008,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Fax vom 1. März 2008 den Rückzug der Beschwerde erklärt hat,
dass der Rückzug wie die Beschwerderhebung die Originalunterschrift der beschwerdeführenden Partei voraussetzt,
dass die Beschwerdeführerin laut Mitteilung ihres inzwischen entlassenen Anwaltes vom 27. März 2008 nunmehr aus der Anstalt Z.________ entlassen worden ist,
dass es sich demzufolge rechtfertigt, die Beschwerde in Anwendung von Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP vom Präsidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung ( Art. 32 Abs. 2 BGG ) als gegenstandslos abzuschreiben,
dass keine Kosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass dem Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren - soweit dieses nicht gegenstandslos geworden ist - entsprochen werden kann, da die Beschwerde nicht als von vornherein aussichtslos galt und die Beschwerdeführerin bedürftig ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. Ihr wird Rechtsanwalt Edmund Schönenberger, Postfach 333, 8153 Rümlang, als Rechtsbeistand beigegeben.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Rechtsanwalt Schönenberger wird ein Honorar von Fr. 1'000.-- aus der Bundesgerichtskasse entrichtet.
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. März 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Zbinden