Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Divorce Judgment Modification (Visitation and Maintenance)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Appenzell Ausserrhoden Higher Court regarding a divorce judgment amendment. The appeal centered on issues related to visitation rights and child support calculations. The complainant argued that the visitation rights determined by the previous court needed reconsideration and claimed that the support calculations were inaccurate, using outdated figures. Despite presenting various documents such as tax assessments and current salary slips, the federal tribunal found that the appeal lacked adequate reasoning and failed to directly address the considerations made by the lower court. Additionally, the complainant introduced new information that was not permissible at the federal level, leading the presiding judge to dismiss the appeal without proceeding further, although they waived the usual court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Divorce Judgment Modification (Visitation and Maintenance): The appeal centered on issues related to visitation rights and child support calculations. The complainant argued that the visitation rights determined by the previous court needed reconsideration and claimed that the support calculations were inaccurate, using outdated figures. Despite presenting various documents such as tax assessments and current salary slips, the federal tribunal found that the appeal lacked adequate reasoning and failed to directly address the considerations made by the lower court. Additionally, the complainant introduced new information that was not permissible at the federal level, leading the presiding judge to dismiss the appeal without proceeding further, although they waived the usual court costs.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal would not be entertained (non-entrée en matière) in the simplified procedure due to insufficient reasoning.
Used to decide on the waiver of court costs in this specific instance.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_1041/2021
Urteil vom 16. Dezember 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
B.____ ____,
Beschwerdeführer,
gegen
A.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Urteilsänderung (Ehescheidung),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, 1. Abteilung, vom 28. September 2021 (O1Z 20 2).
Erwägungen:
1. Für den Sachverhalt kann auf lit. A und B des Urteils 5A_1006/2021 vom 15. Dezember 2021 verwiesen werden, in welchem die Beschwerde der Beschwerdegegnerin behandelt wurde.
Am 15. Dezember 2021 hat auch der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 28. September 2021 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ( Art. 105 Abs. 1 BGG ). Die unrichtige Feststellung des Sachverhalts kann nur unter den Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG gerügt werden (vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht grundsätzlich nicht vorgebracht werden ( Art. 99 Abs. 1 BGG ).
3. Der Beschwerdeführer äussert sich zum Besuchsrecht und zur Kindesunterhaltsberechnung. Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zum Besuchsrecht (bzw. zu den angeordneten Erinnerungskontakten) fehlt jedoch. Hinsichtlich des Unterhalts lässt sich der Beschwerde immerhin entnehmen, dass dieser nicht korrekt berechnet und keine aktuellen Zahlen verwendet worden sein sollen. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Steuerbescheide, aktuelle Lohnabrechnungen und eine Grundbedarfsrechnung. Eine konkrete Auseinandersetzung mit den diesbezüglichen obergerichtlichen Erwägungen fehlt. Insbesondere fehlt eine genügende Willkürrüge ( Art. 97 Abs. 1 BGG ), soweit die Ausführungen den Sachverhalt (z.B. die Höhe des Lohns oder der Wohnkosten) betreffen. Soweit die Sachverhaltsbehauptungen des Beschwerdeführers und die zugehörigen Beweismittel neu sind, sind sie vor Bundesgericht ohnehin unzulässig ( Art. 99 Abs. 1 BGG ).
Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Es rechtfertigt sich, ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Dezember 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg