Custody Appeal Time Extension Denied for Failure to Meet Statutory Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA woman filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal concerning a decision from the Child and Adult Protection Authority (KESB) in Nordbünden about parental custody and other child-related issues involving her 2017-born child. She and the child's father, with whom she is unmarried and separated, were involved in a legal proceeding that concluded with a KESB decision on July 5, 2018. Her subsequent appeal to the Canton Court of Graubünden was partially successful, specifically regarding the establishment of a guardianship, but her other requests were denied. She then filed a further complaint to the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2018, seeking an extension for her detailed appeal argumentation and additionally contested the decision denying her free legal aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 43 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Custody Appeal Time Extension Denied for Failure to Meet Statutory Requirements: She and the child's father, with whom she is unmarried and separated, were involved in a legal proceeding that concluded with a KESB decision on July 5, 2018. Her subsequent appeal to the Canton Court of Graubünden was partially successful, specifically regarding the establishment of a guardianship, but her other requests were denied. She then filed a further complaint to the Swiss Federal Tribunal on December 19, 2018, seeking an extension for her detailed appeal argumentation and additionally contested the decision denying her free legal aid.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it was obviously insufficiently substantiated, leading to a decision by the President in the simplified procedure.
The court waived the collection of court fees in view of the specific circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_1039/2018
Urteil vom 28. Dezember 2018
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden.
Gegenstand
Elterliche Sorge,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Zivilkammer, vom 20. November 2018 (ZK1 18 109).
Sachverhalt:
A.________ und B.________ sind die unverheirateten und getrennt lebenden Eltern 2017 geborenen C._________.
Vor der KESB Nordbünden fand ein Verfahren betreffend elterliche Sorge, persönlichen Verkehr und weitere Kindesaspekte statt, welches mit Entscheid vom 5. Juli 2018 abgeschlossen wurde.
Die hiergegen von A.________ erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 20. November 2018 (zugestellt am 26. November 2018) in Bezug auf die Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft gut, im Übrigen wies es sie ab.
Am 19. Dezember 2018 reichte A.________ dagegen beim Bundesgericht eine Beschwerde ein und verlangte nach Art. 43 BGG eine angemessene Frist zur Ergänzung der Beschwerdebegründung.
Ferner legte sie auch Beschwerde gegen die Verfügung betreffend unentgeltliche Rechtspflege ein, welche Gegenstand des Verfahrens 5A_1040/2018 bildet.
Erwägungen:
1. Die Möglichkeit der ausnahmsweisen Fristverlängerung bei aussergewöhnlichem Umfang oder besonderer Schwierigkeit der Beschwerdeführung gemäss Art. 43 BGG betrifft einzig das Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen.
Vorliegend geht es um die Regelung von Kindesbelangen und damit um eine Zivilsache. Diesbezüglich gilt, dass die 30-tägige Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG als gesetzliche Frist nicht erstreckt werden kann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ).
2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren in der Sache und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Die Beschwerde enthält weder das eine noch das andere, sondern es wird einzig um Einräumung einer Frist nach Art. 43 BGG ersucht.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Nordbünden und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Dezember 2018
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Möckli