Appeal on Judicial Placement Inadmissible for Lack of Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who voluntarily entered a psychiatric clinic for emergency treatment on September 16, 2020. By September 20, 2020, he was involuntarily committed following an expert medical assessment, and on September 22, 2020, the clinic's head psychiatrist ordered treatment without his consent. Subsequently, on October 29, 2020, the Child and Adult Protection Authority of Northern Grisons ordered his protective placement in the clinic, a decision upheld by the Cantonal Court of Grisons on November 24, 2020. The individual subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 1, 2020, contesting the Cantonal Court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Judicial Placement Inadmissible for Lack of Justification: By September 20, 2020, he was involuntarily committed following an expert medical assessment, and on September 22, 2020, the clinic's head psychiatrist ordered treatment without his consent. Subsequently, on October 29, 2020, the Child and Adult Protection Authority of Northern Grisons ordered his protective placement in the clinic, a decision upheld by the Cantonal Court of Grisons on November 24, 2020. The individual subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on December 1, 2020, contesting the Cantonal Court's decision.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.
The court waived the collection of court fees due to the specific circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_1002/2020
Urteil vom 3. Dezember 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden,
Gäuggelistrasse 1, 7000 Chur.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Zivilkammer, vom 24. November 2020 (ZK1 20 160).
Sachverhalt:
A.________ trat am 16. September 2020 notfallmässig und freiwillig in die psychiatrische Klinik B.________ ein. Am 20. September 2020 wurde er dort fachärztlich fürsorgerisch untergebracht. Am 22. September 2020 verfügte die Chefärztin der Akutpsychiatrie in der Klinik eine Behandlung ohne Zustimmung. Mit Entscheid vom 29. Oktober 2020 ordnete die KESB Nordbünden die fürsorgerische Unterbringung an. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 24. November 2020 ab. Dagegen hat A.________ am 1. Dezember 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Die Beschwerde besteht einzig aus der Erklärung, dass Beschwerde erhoben werde. Damit sind die Begründungsvoraussetzungen nicht erfüllt. Eine Rechtsverletzung wäre im Übrigen nicht ersichtlich; im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten dargestellt.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Nordbünden und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Dezember 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli